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Donnerstag, den 11. November 2010 um 17:39 Uhr |
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Communiqués de presse - Pressemitteilung 11 novembre 2010 : Atommülltransport : illegale Aktion französischer Polizisten in Deutschland Am Sonntag, den 7. November waren während einer Demonstration gegen Atomkraft an der Bahnstrecke zwischen Göhrde und Karwitz neben deutschen Kollegen auch französische Polizisten anwesend. Waren sie als Beobachter im Einsatz ? Offensichtlich nicht, denn einige von ihnen wurden dabei beobachtet, wie sie brutal gegen AtomkraftgegnerInnen vorgingen, die gegen die Lagerung hoch radioaktiven Atommülls in Gorleben protestierten. Oder haben sie ein anderes Verständnis des Begriffes âBeobachterâ ? Fotos und Zeugnisse liegen dem französischen Netzwerk Atomausstieg âRéseau « Sortir du nucléaire »â vor : http://groupes.sortirdunucleaire.org/blogs/train-d-enfer-transport-la-hague/article/photos-de-martin-burgdorff Nach der gewaltsamen Unterbindung mehrerer friedlicher Demonstrationen entlang der französischen Strecke des Castor-Transports, insbesondere in Caen (Normandie), ging der gewalttätige Einsatz einiger französischer Polizisten somit in Deutschland, mehr als 500 km hinter der deutsch-französischen Grenze weiter. In Deutschland wie in Frankreich macht sich der Polizeistaat zum Helfer der Atomindustrie gegen die Bevölkerung, die Gesundheit, die Umwelt und die Grundrechte. Die Ausübung von Gewalt scheint für die Einsatzkräfte zum Normalfall zu werden. Darüber hinaus ist die Frage nach der RechtmäÃigkeit dieses Einsatzes zu stellen. Welche Funktion sollen sie übernehmen ? Wer zahlt die Rechnung ? Etwa der französische Steuerzahler ? Ein Sprecher des Bundesinnenministeriums beantwortete eine entsprechende Frage deutscher Journalisten wie folgt : âWir haben keine französischen Beamten angefordert, also waren in Deutschland auch keine französischen Polizisten im Einsatzâ. Später relativierte er die Aussage und erklärte, ihm sei von einem solchen Einsatz nichts bekannt. Von Seiten des Bundestagsabgeordneten Hans-Christian Stroebele und der Tageszeitung TAZ [1] hieà es hierzu : âAusländische Polizisten haben in Deutschland keinerlei Eingriffsbefugnisseâ. Sie dürfen höchstens eine Beobachterrolle einnehmen. Würden sie trotzdem tätig und wendeten dabei Gewalt an, sei dies ein Verstoà gegen das Waffengesetz. Zudem fügt der Abgeordnete hinzu, dass deutsche Polizisten den Eingriff ihrer französischen Kollegen hätten unterbinden müssen [2]. Das französische Netzwerk für den Atomausstieg âRéseau « Sortir du nucléaire »â verurteilt die polizeiliche Repression und verlangt vom französischen Innenministerium die lückenlose Aufklärung dieses Vorganges. Polizeigewalt bringt uns nicht zum Schweigen, sondern bestärkt uns in unserer Ãberzeugung : In einer Demokratie gibt es keinen Platz für Atomkraft. Pressekontakt : - François Mativet : +33 6 03 92 20 13 (Französisch) - Jean-Yvon Landrac : +33 6 87 30 41 10 (Deutsch, Französisch) * Version française : Transport nucléaire : action illégale de policiers français en Allemagne <">http://groupes.sortirdunucleaire.org/blogs/train-d-enfer-transport-la-hague/communiques-de-presse/article/transport-nucleaire-action>; Notes [1] http://www.taz.de/1/zukunft/schwerpunkt-anti-akw/artikel/1/illegaler-einsatz-im-wendland/ [2] op. cit. PM: http://groupes.sortirdunucleaire.org/blogs/train-d-enfer-transport-la-hague/communiques-de-presse/article/atommulltransport-illegale-aktion CP: http://groupes.sortirdunucleaire.org/blogs/train-d-enfer-transport-la-hague/communiques-de-presse/article/transport-nucleaire-action Artikel zum Thema: http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5iZKFaKMdKxojrOU6Girv_bUHFpbg?docId=CNG.3b7e33b0ed6f8c26317b8be99c3ce714.271 http://www.taz.de/1/zukunft/schwerpunkt-anti-akw/artikel/1/innenministerium-vernebelt-pruegeleinsatz/ x ------------ X ----------- x mailinglist des x Aktionsbuendnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim x http://neckarwestheim.antiatom.net x aus-/eintragen: Mail an:
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x ohne Subject, im Text: un-/subscribe abc
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