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15.12.2010 | Mahnwache und mehr | ab 10 Uhr, Wörth-Maximiliansau

Image (Südwestdeutsche Anti-Atom-Initiativen)Trotz großer Ablehnung in der Bevölkerung, trotz vielfachen Widerstands gegen den Gorleben-Castor, die Atommülltransporte gehen weiter. Am 14.-16. Dezember soll ein Zug mit vier Castorbehältern aus dem südfranzösischen Atomforschungszentrum Cadarache in das Zwischenlager Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern rollen. Die hochradioaktiven Brennelemente kommen ursprünglich aus dem Kernforschungszentrum Karlsruhe, aus dem Karlsruher Versuchsreaktor KNK ('Schneller Brüter') sowie vom deutschen Forschungsschiff "Otto Hahn". Dieser Transport ist wieder eines dieser unsinnigen, gefährlichen und verantwortungslosen Manöver der alltäglichen Absurdität deutscher Atompolitik.
Nach vorliegenden Informationen soll der Castor am Mittwoch die Grenze bei Lauterbourg/Wörth um die Mittagszeit (15 Uhr?) überqueren. Die weitere geplante Strecke führt via KA - Mannheim - Darmstadt nach Norden.
Aktuelle Infos:
anti-atom-südwest@twitter
| sms-service | castor-ticker | lubmin-nixda  
 
Image (Download des Flyers) Atomtransporte sind politisch und wirtschaftlich ein bedeutender Teil der Atommülllspirale. Atommülltransporte dienen als Entsorgungsnachweis zum Weiterbetrieb von Atomanlagen - oder gegebenenfalls als scheinbarer Beleg zum angeblich möglichen 100prozentigen Rückbau derselben. Das Verschieben von Atommüll ist ein Verschieben von Problemen, die man ohne solche Transporte gar nicht hätte.

Wessen Brot ich ess', dessen Müll ich nehm' ??

Mit "nationaler Verantwortung" soll uns die "Rücknahme" von Atommüll schmackhaft gemacht werden. Tatsächlich geht es nicht um nationale Verantwortung, es geht um Subvention der Atomwirtschaft. Das Atomzentrum Cadarache ist eines der größten atomaren Forschungslabors in Europa. Es dient in erster Linie der Erprobung neuer Atomreaktoren. Dass die Brennelemente aus Karlsruhe und von der "Otto Hahn" überhaupt dort hin gebracht wurden, liegt offensichtlich daran, dass dort eine Weiterverwertung hätte stattfinden können, nachdem die deutschen Atomforschungsanlagen z.B. in Karlsruhe und Jülich zu problematisch wurden. In diesem Kontext betrachtet gibt es keinen deutschen Atommüll, Atomkraft ist ein internationales Geschäft, staatlich gefördert und unterstützt, betrieben von einer internationalen Forschungsgemeinschaft, hinter welchen weltweit operierenden Konzerne stehen. Atommüll ist deren Müll, nicht der Müll der Steuerzahler.

Wir wollen nicht für dumm verkauft werden, wir wollen eine andere Energiepolitik, 100% Erneuerbare Energien sind möglich, wenn wir Einsparpotentiale nutzen und Energiesparen fördern. Wir bauen an einer dezentralen Energiegewinnung in Bürgerhand, ökologisch, sozial, gemeinwirtschaftlich. Hierzu bedarf es nicht nur der Umverteilung von Geldern, es bedarf vielmehr der Umverteilung der Macht. Deshalb:
Atomtransporte stoppen - Atomanlagen abschalten -
Atomkonzerne zur Rechenschaft ziehen - Mehr Demokratie - jetzt!

Aktionen im Südwesten:

Der Castor-Transport soll am 14. Dezember in Cadarache losfahren und am 16. Dezember in Lubmin eintreffen. Die Informationslage zu diesem Transport ist nicht so umfangreich, wie zu den Transporten nach Gorleben. Deshalb ist hier einiges mehr an Flexibilität gefordert.
Wir erwarten den Castor Transport am 15. Dezember in der Südpfalz, geplant ist ein Lok- und Personalwechsel in Wörth, von dort aus geht die Fahrt voraussichtlich über Karlsruhe - Mannheim Richtung Norden. Informationen am Infotelefon: 0160 – 983 763 04

SMS-Info-Service

Für alle AktivistInnen richten wir einen SMS-Dienst ein, mit dem wir über den aktuellen Stand des Transportes berichten. Dieser Dienst ist für den/die EmpfängerIn kostenfrei und werbefrei. Er wird ausschliesslich über Spenden finanziert. Interessenten schicken bitte eine Email mit vollem Vor-und Zuname, sowie der Handynumer an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Die Daten werden vertraulich behandelt und nach der Aktion gelöscht.

Auftakt am 11. Dezember, Freiburg:
Anti-Atom Demo „Atomausstieg ohne wenn und aber!“

Als Auftaktveranstaltung rufen wir parallel zur Auftaktdemonstration in Greifswald zur Teilnahme an der Anti-Atom-Demonstration in Freiburg auf.
Samstag, 11.Dezember, 13 Uhr, Rathausplatz Freiburg
http://aaid.blogsport.eu/

Mahnwache in Maximiliansau | Mittwoch, 15.12.

Anlaufpunkt während des Castor-Transports ist in der Südpfalz eine Mahnwache in Wörth-Maximiliansau. Diese findet am 15.12. ab 10 Uhr bis zur Ankunft des Castor-Transports statt. Dort erhaltet Ihr aktuelle Infos und ihr trefft auf andere Menschen, die aktiv gegen diese sinn- und verantwortungslose Verschiebung des Atommülls unterwegs sind!
Mi., 15.12. ab 10 Uhr, am Kreisverkehr/Parkplatz S-Bahn-Halt Maximiliansau-West, Wörth-Maximiliansau

Ungehofft kommt oft…


In Abhängigkeit von der Transportstrecke wird es sicher weitere Mahnwachen, Treffpunkte und Aktionen geben – so möglich zum Beispiel in Karlsruhe, in Darmstadt, in Heilbronn oder Würzburg. Infos hierzu folgen kurzfristig.
Dezentrale Aktionen im Bereich der Transportstrecke sind sehr erwünscht!

Was Du tun kannst:


- Verbreite den Aufruf! Ihn und weitere Informationen findest du auf den Internetseiten www.atomausstieg-sofort.de und http://www.lubmin-nixda.de
- Informiere dich über bevorstehende Transporte in deiner Region, kläre auf, so dass viele Menschen davon erfahren. Informationen bekommst du im Internet oder bequem über unseren email Verteiler.
Eintragen kannst du dich unter https://listi.jpberlin.de/mailman/listinfo/suedwestinfo
- Formiere Deinen Widerstand! Plane Aktionen mit Menschen aus Deiner Region. Ideen findest du im Aktionsleitfaden auf unserer Homepage.
- Spende! Widerstand kostet Geld und Aktionen entstehen nicht aus dem Nichts. Spendenkonto „Anti-Atom Südwest“, c/o Andreas Frank, Kontonummer: 3068637561, BLZ: 67050505, Sparkasse Rhein-Neckar Nord
Flyer als download

www.atomausstieg-sofort.de