Themen: "Info Fukushima" und "EEG-Reform - Erneuerbare statt Fossil!"

b_215_215_16777215_00_images_stories_akt20_fukushima-.jpgUnser nächster Info- und Prostest-Antiatom-Sonntagsspaziergang ist am 8. November 2020.
Treffpunkt ist wieder der Wanderparkplatz „Schöne Aussicht“ um 14 Uhr, direkt an der Kreisstraße zwischen Kirchheim und Neckarwestheim.
Unsere geplanten Themen sind:
"Super-GAU in Fukushima - am 11.03.2021 ist der 10 Jahrestag" und "Rasche weitere Energiewende statt Fossile". Hier geht es auch um die unnötige Subventionen beim Bau des neuen Heizöl-Kraftwerks in Marbach am Neckar.

Super-GAU in Fukushima – am 11.03.2021 ist der 10 Jahrestag
Noch immer müssen in den drei Atomkraftwerken in Fukushima permanent die radioaktiven Brennstäbe weiter gekühlt werden. Es stehen über tausend große Wassertanks auf dem AKW-Gelände. Viele Arbeiter sind unter Ausschluss der Öffentlichkeit für sogenannte „Dekontaminierungsarbeiten“ dort eingesetzt. Das Kühlwasser ist radioaktiv belastet - trotz aufwendiger Filterversuche, die radioaktiven Stoffe zu entfernen. Jetzt will die japanische Regierung ab 2021 aus Kosten- und Platzgründen das Wasser einfach in das Meer einleiten.
Dagegen gibt es auf regionaler Ebene und von den Fischern Widerstand und Proteste.
Wir informieren über die Hintergründe und den aktuellen Stand.

Rasche weitere Energiewende statt Fossile
Die neue Ausbremsreform der Bundesregierung des Erneuerbaren Energiengesetzes (EEG) soll bereits im Januar 2021 in Kraft treten. Die Ausbauziele bis 2030 und die bestehenden und neuen Behinderun-gen, vor allen Dingen bei Wind an Land und bei der Photovoltaik, sind auf breite Kritik von Verbänden und Gruppen aus der Erneuerbaren Branche gestoßen.
Es geht um
- höhere Ausbau- und Zuwachsziele, weg mit den jährlichen Einschränkungen
- weitere Vergütung nach Auslaufen der EEG-Förderung nach 20 Jahren
- Vorfahrt der Erneuerbaren vor fossiler Stromerzeugung, Atom- und Kohleausstieg

Wir werden auf dem Sonntagsspaziergang dazu einen Überblick geben.

Info: Spatenstich für neues Heizölkraftwerk in Marbach
Alle waren im Marbacher Technologiepark aufmarschiert: Umweltminister Untersteller von den Grünen, Hans-Josef Zimmer, EnBW-Vorstand und Bürgermeister Trost. Sie feierten den Spatenstich für ein neues fossiles Heizölkraftwerk, das angeblich „zur Netzstabilität“ notwendig sein soll. Selbst der grüne Umweltminister trat als Pressesprecher der EnBW auf und warnte vor einem möglichen „Blackout“, unter anderem wegen dem Ausstieg aus Atom und Kohle?!
Gefördert wird der fossile Bau mit Geldern der Bundesnetzagentur. Die EnBW freut sich über unnötige Subventionierung einer CO2 – Schleuder.

Mit den aktuellen bundespolitischen Energiewende-Zielen, mit dem Stand der Energiewende in Baden-Württemberg nach zwei grünen Regierungsperioden, kann niemand zufrieden sein!
Würden bundesweit Fördergelder u.a. in dringend notwendige Speichertechnologien für die Energie-wende investiert, dann hätte die EnBW kein neues subventioniertes Heizölkraftwerk, jedoch der Klimaschutz gewonnen.

Herzliche Einladung zum Sonntagsspaziergang!