"Pfuschbeton" an Zwischenlager des AKW Neckarwestheim

Jedes Jahr werden in Neckarwestheim 5 CASTOR-Behälter mit hochradioaktivem Atommüll der beiden Atomreaktoren gefüllt. Sie sollen für 40 Jahre in das sogenannte Zwischenlager, die beiden Betonröhren im Steinbruch. Bis jetzt ist dieses „Zwischenlager“ für maximal 60 Jahre genehmigt. Andere Länder planen die „Zwischenlager“ bereits für 100 – 300 Jahre. Der hochradioaktive Atommüll stellt jedoch für tausende von Jahren eine tödliche Gefahr dar.


Es geht auch ohne Atomstrom.
Energiewende jetzt!

Neckarwestheim I und II abschalten!


am Sonntag, 25. November, 13.00 Uhr
Atomkraftwerk Neckarwestheim, Tor 1


Mit einer „Abschalt-Kundgebung“ vor dem AKW Neckarwestheim protestieren AKW-GegnerInnen gegen den unverantwortlichen Weiterbetrieb der Atomanlagen – insbesondere auch der beiden Ne-ckarwestheimer AKWs.
Sie rufen dazu auf, am kommenden Sonntag um 13.00 Uhr vor dem Atomkraftwerk die sofortige Still-legung beider Neckarwestheimer AKWs entschieden einzufordern.

Kriminalisierungsversuche der Staatsgewalt

„...weil er sich an das Versammlungsgesetz einfach nicht halten will.“
Strafbefehl über 100 Tagessätze wg. Versammlungsrecht

Widerspruchsverhandlung am Freitag, 23. November, 9.00 Uhr
Amtsgericht Heilbronn, Wilhelmstraße 6, Saal 149


IAEA in Neckarwestheim

Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) führt vom 8 – 24.10.2007 eine sogenannte OSART-Mission in Neckarwestheim durch. In der Presseerklärung der Energie Baden-Württemberg heißt es dazu: „EnBW lässt das Kernkraftwerk Neckarwestheim von der IAEA nach internationalen Maßstäben bewerten.“ Das Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand stellt dazu fest: es findet mit dieser Inspektion keine Bewertung der atomaren Risiken des Betrie-bes der beiden Atomkraftwerke in Neckarwestheim statt.


Atomkraftgegner/innen sollen mundtot gemacht werden

Seit einigen Monaten werden Atomkraftgegner/innen vom Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim und den südwestdeutschen Initiativen durch die Polizei, die Staatsanwaltschaft und die Gerichte mit einer gezielten Kriminalisierungskampagne konfrontiert. Dies mit völlig überzogenen Tatvorwürfen und falschen Darstellungen der Sachverhalte.

Bürgerinitiativen fordern zum Zwischenlager in Obrigheim: Vor der EnBW nicht in die Knie gehen

Bürgerinitiativen der Atomstandorte in Baden-Württemberg fordern die Verantwortlichen in Bund und Land auf, den hochradioaktiven Müll aus dem stillgelegten Obrigheimer AKW am Standort in Obrig-heim zu lagern – unter der Voraussetzung, dass höchste Sicherheitsanforderungen eingehalten werden.

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EnBW - Jahreshauptversammlung am Tschernobyl - Jahrestag

Weiterlesen: EnBW im Stromgeschäft – wie lange noch? Die Energie Baden-Württemberg (EnBW) ist wie kein anderer Energiekonzern in der Bundesrepublik vom Stromgeschäft abhängig. Von den 13,2 Milliarden des Konzernumsatzes entfallen 9,6 Milliarden auf den Stromsektor. Von diesem Geschäftsfeld hängt das Überleben des gesamten Konzerns ab. Im Jahr 2000 hat der Konzernchef Utz Claassen den Atomkonsens mit dem Atomausstieg in Raten unterschrieben. Jetzt, wo es mit dem Stilllegen ernst wird, will er davon nichts mehr wissen. Aus gutem Grund, oder er muss vorher den Absprung schaffen.