Presseerklärungen des Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim (oder der Südwestdeutschen Antiatom-Initiativen)
Kontakt: Presseanfragen
IAEA in Neckarwestheim

Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) führt vom 8 – 24.10.2007 eine sogenannte OSART-Mission in Neckarwestheim durch. In der Presseerklärung der Energie Baden-Württemberg heißt es dazu: „EnBW lässt das Kernkraftwerk Neckarwestheim von der IAEA nach internationalen Maßstäben bewerten.“ Das Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand stellt dazu fest: es findet mit dieser Inspektion keine Bewertung der atomaren Risiken des Betrie-bes der beiden Atomkraftwerke in Neckarwestheim statt.


Atomkraftgegner/innen sollen mundtot gemacht werden

Seit einigen Monaten werden Atomkraftgegner/innen vom Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim und den südwestdeutschen Initiativen durch die Polizei, die Staatsanwaltschaft und die Gerichte mit einer gezielten Kriminalisierungskampagne konfrontiert. Dies mit völlig überzogenen Tatvorwürfen und falschen Darstellungen der Sachverhalte.

Bürgerinitiativen fordern zum Zwischenlager in Obrigheim: Vor der EnBW nicht in die Knie gehen

Bürgerinitiativen der Atomstandorte in Baden-Württemberg fordern die Verantwortlichen in Bund und Land auf, den hochradioaktiven Müll aus dem stillgelegten Obrigheimer AKW am Standort in Obrig-heim zu lagern – unter der Voraussetzung, dass höchste Sicherheitsanforderungen eingehalten werden.

Multithumb found errors on this page:

There was a problem loading image http://neckarwestheim.antiatom.net/images/stories/akt07/enbw_jhv.jpg
There was a problem loading image http://neckarwestheim.antiatom.net/images/stories/akt07/enbw_jhv.jpg
EnBW - Jahreshauptversammlung am Tschernobyl - Jahrestag

Weiterlesen: EnBW im Stromgeschäft – wie lange noch? Die Energie Baden-Württemberg (EnBW) ist wie kein anderer Energiekonzern in der Bundesrepublik vom Stromgeschäft abhängig. Von den 13,2 Milliarden des Konzernumsatzes entfallen 9,6 Milliarden auf den Stromsektor. Von diesem Geschäftsfeld hängt das Überleben des gesamten Konzerns ab. Im Jahr 2000 hat der Konzernchef Utz Claassen den Atomkonsens mit dem Atomausstieg in Raten unterschrieben. Jetzt, wo es mit dem Stilllegen ernst wird, will er davon nichts mehr wissen. Aus gutem Grund, oder er muss vorher den Absprung schaffen.

Unverschämte Schadensersatzforderungen der DB

Dienstag, 03. April 2007, 08.45 Uhr
Amtsgericht Besigheim, Amtsgerichtsgasse 5, Sitzungssaal 102


Am 20. November 2005 wurde der Castor-Zug nach Gorleben mit 12 Behältern hochradioaktiven Atommüll aus der französischen WAA La Hague bei Bietigheim von AtomkraftgegnerInnen für mehr als 90 Minuten aufgehalten. Nachdem für die AKW-GegnerInnen klar war, dass der Castor-Zug steht, drückte die Gruppe ihren Protest mit Transparenten, Fackeln und mit einem „Sit In“ auf den Gleisen aus.
Der Protest richtete sich gegen unverantwortbaren Betrieb der AKWs und die weiterhin ungebremste Produktion von Atommüll, ohne dass dessen Entsorgung irgendwie geklärt wäre.