Presseerklärungen des Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim (oder der Südwestdeutschen Antiatom-Initiativen)
Kontakt: Presseanfragen
(PE der südwestdeutschen anti-atom-initaiven)
Die Entscheidung des Bundesumweltministers, die von RWE beantragte Strommengenübertragung auf das marode AKW Biblis A abzulehnen, stößt bei AtomkraftgegnerInnen aus Südwestdeutschland auf Zustimmung. Aufforderung an Minister Gabriel, auch die als “Notnagel” zusätzlich beantragte Stromkontingentübertragung vom AKW Lingen abzulehnen und zusätzlich die Wiederinbetriebnahme der beiden Blöcke A und B zu untersagen.
  

Riskant und überflüssig | Antrag auf Laufzeitverlängerung AKW Neckarwestheim 1

Mit dem Antrag auf Laufzeitverlängerung zeigt der Atomkonzern EnBW heute wieder sein wahres Gesicht. Er pocht darauf, das Atomkraftwerk Neckarwestheim I entgegen der von ihm mit unterzeichneten Vereinbarung zum sogenannten „Atomkonsens“ länger als zum Ende der vereinbarten Laufzeit im Jahr 2008 laufen zu lassen. Maßgeblich für den Konzern sind ausschließlich die enormen Gewinne, die dieses längst abgeschriebene AKW bringt.
Aus Gründen der Versorgungssicherheit und des Klimaschutzes wird dieses AKW wie alle anderen nicht benötigt. Aus Sorge um die Gesundheit der Bevölkerung und aufgrund des enormen Risikos gerade beim Betrieb eines Uralt-AKWs, ist der Weiterbetrieb von GKN I nicht zu rechtfertigen.
Atomkraftgegnerinnen kündigen weiteren Protest gegen den AKW-Betrieb, insbesondere auch in Neckarwestheim, an.

Mit dem Belzebub den Teufel austreiben:
 
Ministerpräsident Oettinger ist ein hundertprozentiger Atomkraftbefürworter und ein genauso hundertprozentiger Gegner der regenerativen Energien. Er befürwortet seit langem längere Laufzeiten für Atomkraftwerke, deren atomarer Abfall mit Milliarden des Steuerzahlers „entsorgt“ werden muss.
Kurz vor Weihnachten nun eine Kehrtwende des Ministerpräsidenten hin zu den regenerativen Energien?

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Sicherheitsdefizit: Keine Materialproben mehr in Neckarwestheimer Atomkraftwerk

(Gemeinsame Presseerklärung des Bund der Bürgerinitiativen Mittlerer Neckar e.V und des Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim) Aktualisiert 30.11.2006. mit weiterführenden Links.

Weiterlesen: Atomkraftwerke im „Blindflug“ Sämtliche Materialproben, die zu Prüfzwecken der direkten radioaktiven Strahlung ausgesetzt wurden und anhand derer festgestellt werden kann, wie weit die Versprödung des Reaktorbehälters fortgeschritten ist, sind für das GKN 1 und das GKN 2 aufgebraucht.
Wie Landesumweltministerin Gönner vor kurzem in einer Antwort auf eine von den Bürgerinitiativen initiierten Anfrage des Grünen-Abgeordneten Franz Untersteller bestätigte, sind alle Materialproben bereits aus den Reaktoren entfernt worden – die letzte bei der diesjährigen Revision aus dem Block 2 des GKN. Zukünftig werden nur mehr statistische Wahrscheinlichkeitsrechnungen möglich sein, auf die sich die Ministerin in ihren Prognosen verläßt

Damit sind tatsächliche Werkstoff-Kontrollen über den Zustand im AKW zukünftig nicht mehr möglich.

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Presseerklräung der "südwestdeutschen anti-atom-initiativen" | 11. November 2006

Weiterlesen: CASTOR-Proteste in Südwestdeutschland erfolgreichAtomkraftgegnerInnen halten CASTOR-Zug bei Stutensee 25 Minuten und bei Oftersheim eine Stunde lang auf. Zahlreiche Proteste in ganz Südwestdeutschland. Auch in Frankreich Protestaktionen.