Presseerklärungen des Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim (oder der Südwestdeutschen Antiatom-Initiativen)
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Mahnwache gegen den anstehenden Gorleben-Castor
Atomkraft tötet – auf den Gleisen wie im „Normalbetrieb“

Dienstag, 07. November 2006
Bahnhof Wörth am Rhein, Bhf.-Vorplatz,
16.30 - 18.30 Uhr

Fertigstellung des Zwischenlagers am AKW Neckarwestheim

Seit dem sogenannten "Atomkonsens" dient die Lagerung des hochradioaktiven Atommülls an den AKW-Standorten als sogenannter Entsorgungsnachweis laut § 6 Atomgesetz, ohne welchen die AKWs nicht betrieben werden dürfen. Keinesfalls ist mit dem lagern des Atommülls für 40 - 60 Jahre am AKW-Standort die Frage nach der Entsorgung des hochgiftigen und der hoch radioaktiven Hinterlassenschaft des AKWs irgendwie geklärt.
Das Problem wird schlichtweg den nachfolgenden Generationen aufgebürdet - koste es, was es wolle. Die mögliche sofortige Energiewende wird aus rein wirtschaftlichen Interessen auch von der EnBW weiter blockiert.

Kernforschungszentrum Karlsruhe

Im Juli 1956 gründete der Bundesminister für Atomfragen, Franz Josef Strauß, des Kernforschungszentrum Karlsruhe. Ein Politiker, der sogar die Atombombe für Deutschland wollte und gegen die Ratifizierung des Atomwaffensperrvertrages durch Deutschland war. Gern greifen wir das aktuelle Motto des Kernforschungszentrums Karlsruhe auf: „Entdecken, was dahinter steckt!“ Denn der Gründungsauftrag blieb bis heute Programm: Atomare Erfüllungsgehilfen im Auftrag der Politik und vor allen Dingen der Atomindustrie.

Dezentrale Aktion anlässlich der Wintertagung des "Deutschen Atomforums"

Nach monatelangem Vorgeplänkel fordert die Wirtschaft jetzt massiv und unverblümt einen "Ausstieg aus dem Atomausstieg". Vergangene Woche sprachen sich sowohl die führenden Industrieverbände als auch die Energielobby für eine Verlängerung der Laufzeiten der 18 deutschen Atomkraftwerke aus. Bei der Wintertagung des "Deutschen Atomforums" vergangene Woche in Berlin trafen sich Vertreter der Atomindustrie und von den schmutzigen Geschäften profitierenden Unternehmen mit den energiepolitischen Sprechern aller im Bundestag vertretenen Parteien um die Rahmenbedingungen für die "zivile Nutzung" der Atomkraft zu verbessern.

Wir nehmen diese Vorgänge zum erneuten Anlass, unsere Forderung nach dem sofortigen Atomausstieg zu bekräftigen - es gibt keine vertretbare Alternative!

Anti-Atom-Initativen gegen diese EU-Verfassung und den EURATOM-Vertrag
Französische AtomkraftgegnerInnen sollen mit NEIN stimmen

PE der Südwestdeutsche Anti-Atom-Initiativen