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"Begrüßungsaktion" vor der Liederhalle - Demonstration am Abend Das Treffen des "Deutschen Atomforum" und die zeitgleiche "Jahrestagung Kerntechnik" in der Stuttgarter Liederhalle ab dem 22.5.12 darf nicht ohne unseren Protest gegen die Atompolitik und für die Energiewende stattfinden! Ein Aktionsbündnis aus Initiativen aus der Region um das AKW Neckarwestheim ruft zu einem starken und deutlichen "Atomforum Abschalten!" gegen die in Stuttgart versammelten Atomlobbyisten auf. Bitte den Termin freihalten - weitersagen - und am 22. Mai nach Stuttgart kommen!
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(Artikel von german-foreign-policy.com, 18.05.12) Bei ihrer Jahrestagung in der kommenden Woche will sich die deutsche Atomwirtschaft als weltweit führend präsentieren. Die Branche versteht sich als "Schrittmacher internationaler nuklearer Hochtechnologie" und verweist auf "ausgezeichnete Perspektiven im Export und Servicegeschäft" durch den internationalen Ausbau der Atomstromproduktion. Entsprechend steht die "Kompetenzerhaltung" auf dem Gebiet der Kerntechnik im Mittelpunkt der Tagung; vorgestellt werden zahlreiche "Innovationen" in den Bereichen Brennelementtechnik, Anlagenneubau, Strahlenschutz, Entsorgung und Endlagerung. Auch die sogenannte Transmutation wird Thema der Konferenz sein.
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Videomitschnitt der Veranstaltung in Stuttgart
Am 15. Mai berichtete der Physiker Wolfram Treiber über die Atomforschung im Karlsruher KIT (ehem. Kernforschungszentrum Karlsruhe). Bei der Veranstaltung wurden die Gegebenheiten der bundesdeutschen Atomforschung in Karlsruhe von der Forschung für künftige Reaktortypen über die Risiken und Skandale bei Betrieb der Anlagen bis hin zur Verbreitung von Atomwaffentechnologie beleuchtet. Abschluss der Veranstaltung war der Ausblick auf eine fortschrittliche Energiepolitik, bei der die Energieproduktion dem profitorientiertem Handeln entzogen wird und welche die Bereitstellung von Energie als soziale Aufgabe der Gesellschaft begreift.
Im Artikel ein zweiteiliger Videomitschnitt der Veranstaltung von Flügel.tv (danke!)
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Forderung: "Dezentrale Energiewende statt Atomkonzerne!" Unterstützt durch Samba-Rhythmen beteilgten sich diesesmal etwa 40 AKW-Gegner/innen beim Sonntagsspaziergang zum Atomkraftwerk Neckarwestheim. Im Artikel einige Bilder sowie die Rede zum nachhören. Der nächste Protestspaziergang findet am 3. Juni statt - auch hier bereits jetzt herzliche Einladung!
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Eilantrag gegen sofortigen Vollzug der 2. Stilllegungs- und Abbaugenehmigung (Initiative AtomErbe Obrigheim, Mai 2012) Mit einem Eilantrag haben AnwohnerInnen des stillgelegten AKW Obrigheim beim baden-württembergischen Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Mannheim einen Stopp der weiteren Abbaumaßnahmen beantragt. Die Klägerinnen und Kläger befürchten, dass Sicherheitsaspekte des Abbaus nicht ausreichend geprüft wurden. Sie sehen Mängel im Planungs- und Genehmigungsverfahren, die zu unnötigen Risiken führen könnten. Die Initiative AtomErbe Obrigheim fordert gemeinsam mit den KlägerInnen eine stärkere Beteiligung der Öffentlichkeit, besseren Störfallschutz und eine verstärkte Vorsorge vor Strahlenbelastungen beim Abbau des Alt-AKWs.
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Urananreicherungsanlage Gronau stilllegen - Urantransporte stoppen! (sofa-ms.de, 07.05.2012) Die bislang längste Luftblockade eines Urantransports ist vorbei - acht Stunden hielt die Bundespolizei den Uranzug zurück. Die heutige Abseilaktion hat eindrucksvoll gezeigt, dass der Widerstand gegen die Urananreicherung in Gronau und die damit verbundenen Urantransporte wächst. Bundes- und Landesregierung müssen endlich aktiv werden und die UAA stilllegen sowie die Urantransporte stoppen.
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Mahnaktion am AKW Neckarwestheim am Jahrestag
Etwa 60 Menschen gedachten am Abend des 26. April vor dem Tor des AKW Neckarwestheim den Opfern von Tschernobyl - verbunden mit der Forderung, endlich und sofort überall, und natürlich auch in Neckarwestheim, diese tödliche Technologie für immer zu beenden. Das Gedenken bestand aus szenischen Lesungen, dem vorgetragenen Augenzeugen-Bericht eines Liquidators, einem Gedicht in russischer Sprache, sowie Redebeiträge zum Tschernobyl-Geschehen bis heute und zu aktuellen Forderungen der Anti-AKW-Bewegung nach Tschernobyl und angesichts der Ereignisse der jüngeren Vergangenheit. Mit einer Schweigeminute gedachten die Anwesenden der Opfer von Tschernobyl.
Im Artikel einige Bilder und der Video-Beitrag von Fluegel.tv
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Tschernobyl Die Stromerzeugung in einem Atomkraftwerk geschieht in der gefährlichsten Art und Weise, die es auf diesem Planeten gibt: durch fortlaufende atomare Kernspaltungen. Damit es in einem AKW nicht sofort zum selben Explosionseffekt wie beim Zünden einer Atombombe kommt, läuft das Ganze unter sogenannten kontrollierten technischen Bedingungen, todsichere Sache, wie die AKW-Betreiber behaupten, ab. Sprich, hauptsächlich unter Wasser, wobei die enorme Hitze beim atomaren Spalten dann das Wasser erwärmt. Der so erzeugte Wasserdampf wird durch Röhren gejagt und treibt dann riesige Turbinen an. Das Ganze geschieht mit einem miserablen Wirkungsgrad von ca. 30%. Benötigt werden zum Kühlen Unmengen an Wasser und es entstehen fortlaufend radioaktive Gase, die über einen Kamin an die Umgebung abgegeben werden. Die Hinterlassenschaften dieses „technischen Wunderwerkes“ strahlen noch über Jahrtausende. Seit dieser Nacht in Tschernobyl gibt es eine politische Koalition der Atom-Verharmloser in Ost und West. Der Lügner und Vertuscher, sowohl was das Ausmaß der Langzeit-Folgewirkungen wie der bereits gestorbenen Opfer angeht.
weiterlesen: Der Supergau | Die Wolke | Verstrahlte Gebiete Langzeitfolgen und Strahlentote | Bis 1989 gestorbene AKW-Mitarbeiter
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EnBW - Hauptversammlung am Tschernobyl-Jahrestag Als sei am 26. April nichts gewesen, veranstaltet der EnBW-Konzern just an diesem Tag seine Hauptversammlung in Karlsruhe.
Bei der Stromerzeugung steht die EnBW als drittgrößter deutscher Stromkonzern hauptsächlich für die menschenfeindliche und riskante Atomkraft und die klimafeindliche Kohleverstromung. Beides mit zentralen Großkraftwerken. Im Bereich der Erneuerbaren gibt es bei EnBW die Nutzung von alten Wasserkraftwerken, künftig setzt EnBW vor allem auf Großanlagen wie Offshore-Windparks im Meer, die für die Allgemeinheit unter anderem mit enormen Kosten für den Netzausbau verbunden sind. Aktuell kämpft EnBW mit allen Mitteln und auf allen Ebenen um den Erhalt der Macht bei den kommunalen Stromnetzen - sind diese doch ein wesentlicher Machtfaktor bei der Entscheidung, wie der Strom künftig erzeugt wird.
AtomkraftgegnerInnen forderten heute zu Beginn der EnBW - Jahreshauptversammlung das sofortige Abschalten der Atomanlagen, das Beenden der Abhängigkeit vom Atom- und Kohlestromkonzern EnBW und die forcierte dezentrale Energieerzeugung aus regenerativen Quellen.
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Rückblick zur Demonstration in Neckarwestheim, 11.03.2012 Wie an vielen Orten an diesem Tag, so zeigten auch in Neckarwestheim tausende von Menschen aktiv ihre Anteilnahme an dem Leid der Menschen in Japan. Die eindrucksvolle Demonstration war zugleich ein deutliches Signal an die Politik und Stromkonzerne, endlich die notwendigen Konsequenzen aus der Fukushima-Katastrophe zu ziehen. In Japan wie überall müssen jetzt die Atomanlagen stillgelegt und die regenerative und erneuerbare Energiewende energisch vorangetrieben werden. Besten Dank an alle, die zum Erfolg der Demonstration beigetragen haben!
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Atomfree Japan hat sich zur Aufgabe gemacht, den Ausstieg aus der Atomenergie in Japan und Deutschland zu unterstützen und alternative Möglichkeiten dafür durch gemeinsames Handeln aufzeigen. Die Vereinigung möchte die kulturellen und gesellschaftlichen Unterschiede überbrücken und Informationen, Wissen, Erfahrungen zwischen den beiden Ländern austauschen. Das gemeinsame Ziel: Atomfreie Welt in Ost und West - von Mensch zu Mensch.
Herr Tomoyku Takada sprach bereits im vergangenen Jahr auf einer Demonstration in Neckarwestheim. Im Artikel könnt ihr seinen Vortrag am 7.3.12 in Bietigheim nachhören, in dem er appelliert, die andauernde Katastrophe und die daraus drohenden Konsequenzen als weltweite Gefahr zu begreifen - und die daraus folgenden Konsequenzen zu ziehen - die Abschaltung aller AKW!
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