07. Dezember: Sonntagsspaziergang zum AKW Neckarwestheim

b_215_215_16777215_00_images_141207-sonntagsspaziergang-akw-neckarwestheim.jpgAuch in diesem Jahr laden wir Euch herzlich zu einem atomaren Jahresrück- und Ausblick direkt am Atomkraftwerk Neckarwestheim ein. Das Jahr 2014 war geprägt durch den ungelösten Streit über den weiteren Umgang mit den Unmengen an Atommüll und die vollkommen ungeklärte Frage seiner weiteren langfristigen Lagerung. Dazu kommt der Abriss-Atommüll aus Obrigheim, Philippsburg und Neckarwestheim. Geplante Castor-Transporte sollen eine Entsorgung suggerieren, stellen aber nur ein zusätzliches Risiko dar. Derweil kommt die Energiewende in Baden-Württemberg nicht in die Gänge. Beschlossene Änderungen im EEG-Gesetz behindern den Ausbau der Erneuerbaren Energien. Herzliche Einladung!
Sonntag, 07. Dezember 2014 | 14:00 Uhr | Wanderparkplatz "Schöne Aussicht"


Atomjahr 2014:

Streit um Atommüll und die Energiewende!

Anfang 2014 haben AtomkraftgegnerInnen mit einem Sorgenbericht eine aktuelle bundesweite Bestandsaufnahme zum Atommüll vorgelegt (siehe http://atommuellreport.de) . Die Politik setzt jedoch weiter auf Scheinlösungen beim Atommüll. Zur sogenannten Endlagersuche wurde eigens ein neues Gesetz beschlossen und eine 33-köpfige Kommission eingerichtet. EoN und RWE sitzen in dieser Kommission und fordern gleichzeitig mit Vattenfall in mehreren Klagen gegen den Atomausstieg Milliarden an Entschädigungszahlungen und Gorleben als „Endlager."
Auf dem Sonntagsspaziergang gibt es zu den Klagen und dem Atommüll-Desaster aktuelle Informationen.

Das Jahr 2014 war geprägt durch den ungelösten Streit über den weiteren Umgang und die vollkommen ungeklärte Frage der weiteren langfristigen Lagerung des Atommülls. Jetzt gab die Bundesregierung offiziell bekannt, dass bereits doppelt so viel Atommüll existiert, als wie bisher zu gegeben wurde.

Allein aus der ASSE müssen dringend 126.000 radioaktiv beladene Atommüllfässer geborgen werden, keiner weiß wohin damit. 26 CASTOREN kommen aus den Plutoniumfabriken La Hague und Sellafield zurück, die Politik vertagt und vertagt. Die EnBW will 15 CASTOREN „zur Entsorgung" aus Obrigheim nach Neckarwestheim transportieren. Hinzu kommt noch der radioaktive Abrissmüll aus Obrigheim, Neckarwestheim und Philippsburg.

Die Energiewende kommt in Baden-Württemberg nicht in die Gänge. Im Kreis Ludwigsburg und in Stuttgart steht jeweils nur ein einziges Windrad. Baden-Württemberg hat bundesweit die Rote Laterne bei der Windenergie. Die jetzt zum 01.07.14 beschlossenen Änderungen im EEG-Gesetz behindern den Ausbau der Windenergie an Land.

Wir fordern statt Weiterbetrieb der Atomkraftwerke und der unverantwortlichen klimaschädlichen Kohleverstromung die regenerative und dezentrale Energiewende jetzt!


Info Sonntagsspaziergänge:

Die Sonntagsspaziergänge dienen der Vernetzung und dem Informationsaustausch von AtomkraftgegnerInnen und bringen unseren Protest gegen den Weiterbetrieb der AKWs direkt an der Atomanlage zum Ausdruck.
Fester Bestandteil ist auch immer ein Infostand mit aktuellen Flugblättern und Materialien.

Herzliche Einladung!

 

Wegbeschreibung:
Anreise zum AKW Neckawestheim:  Am besten über Kirchheim am Neckar.

Zugverbindungen nach dort von Stuttgart und von Heilbronn aus, vom Bahnhof Kirchheim/N. sind es etwa 2 km Fußweg zum Tor 1 der AKWs: vom Bahnhof aus über die Neckarbrücke, dann zwischen den Weinbergen über den Hügel zum AKW.

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