Presseerklärungen des Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim (oder der Südwestdeutschen Antiatom-Initiativen)
Kontakt: Presseanfragen

Sogenannte Endlager-Kommission:
Protest gegen Lügen und Falschdarstellungen

Weiterlesen: Solidaritäts-Erklärung mit Jochen Stay und...(02.05.2019) 28 Anti-Atom-Initiativen protestieren gegen die vom Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE) am 3. April verbreiteten Lügen und Falschdarstellungen, die gegen ".ausgestrahlt" und in persönlich diffamierender Weise gegen deren Sprecher Jochen Stay gerichtet sind, und erklären sich mit '.ausgestrahlt' und mit Jochen Stay solidarisch.

In dem vom BfE am 3. April publizierten und von dessen Präsidenten Wolfram König zu verantwortenden Text wird Jochen Stay persönlich angegriffen und fälschlich behauptet, er habe sich "im Gegensatz zu anderen Umweltverbänden" nicht an einer "gesamtgesellschaftlich zusammengesetzte Kommission" beteiligt, die "von 2014 bis 2016 Empfehlungen für die Novellierung des Standortauswahlgesetzes" ausarbeitete - gemeint ist die sogenannte Endlager-Kommission.

Anti-AKW-Sonntagsspaziergang zum AKW Neckarwestheim am 4.11.18
Informationen & Protest

(29.10.2018) Auf dem nächsten Sonntagsspaziergang geht es thematisch um die vom Umweltministerium festgestellten Mängel in der „Qualitätsperformance“ und die technisch sicherheitsrelevanten Probleme im Atomkraftwerk Neckarwestheim 2. Außerdem Informieren wir zum Thema Atomausstieg, AKW-Laufzeiten & Entschädigungen.

Anti-AKW-Sonntagsspaziergang zum AKW Neckarwestheim am 4.11.18
Informationen & Protest
Treff um 14 Uhr, Wanderparkplatz „Schöne Aussicht“ zwischen Kirchheim und Neckarwestheim direkt an der Kreisstraße

Kein übereiltes Billigverfahren!

Weiterlesen: AKW-Abriss: Gesundheit und Sicherheit müssen...(Presseinformation, Atomerbe Neckarwestheim, 8. Februar 2017) Die EnBW hat am 03.02.17 vom Umweltministerium Baden-Württemberg die Stilllegungs- und erste Abbaugenehmigung für das Kernkraftwerk Neckarwestheim I (GKN I) erhalten. Das Genehmigungsverfahren missachtete alle Regeln der Bürgerbeteiligung und Transparenz ebenso wie das Vorsorgeprinzip für die Gesundheit und Sicherheit der Bevölkerung. Wir haben das Verfahren seit 3 Jahren kritisch begleitet und immer wieder Verbesserungen eingefordert.
Nach Durchsicht der 350 Seiten starken Genehmigung stellen wir leider fest: das Ergebnis ist ebenso so ungenügend wie das Verfahren.

Abschlussbericht Endlagersuchkommission

Weiterlesen: „Ergebnisoffene Suche“ als politisches...(05.07.2016) Das Standortauswahl-gesetz von 2013 wurde als Zwangskorsett zur Endlagersuche beschlossen, damit die Politik wie in der Vergangenheit das Sagen hat. Die 32-köpfige Kommission bestand zur Hälfte aus Politikern und statt unabhängigen Wissenschaftlern überwiegend aus Gorleben-Hardlinern und EON und RWE Konzernvertretern. Öffentlichkeitsbeteiligung gab es nur als Farce und zwei Vertreter von Umweltverbänden als Feigenblatt.
Diese Kommission ist nicht unsere Kommission und dieser Abschlussbericht ist nicht unser Bericht.

Weiterlesen: EnBW-Wunschkonzert mit hochradioaktivem Atommüll!(21.06.16) Bereits vor zwei Jahren hatte die EnBW angekündigt, die 15 CASTOREN mit hochradioaktivem Atommüll aus Kostengründen nach Neckarwestheim zu transportieren. Davor wurden bereits hinter den Kulissen mit verantwortlichen staatlichen Stellen Gespräche geführt, um sich die Zustimmung zu sichern. Dabei wäre die EnBW gemäß der rechtlichen Lage seit vielen Jahren verpflichtet gewesen, für die gefährlichste Form an langzeitstrahlendem Atommüll ein Standortlager in Obrigheim zu bauen. Der offizielle Transportantrag wurde erst im nach hinein gestellt, als das grüne Umweltministerium öffentlich seine Zustimmung gegeben hatte.

Jetzt stellt der EnBW-Chef Michels den Transport der 15 CASTOREN von Obrigheim nach Neckarwestheim ausgerechnet auf dem Schiffsweg Neckar als lapidaren Routinetransport dar. Um was geht es ihm? Wenn in Obrigheim ein neues Zwischenlager gebaut werden muss, hat die EnBW dort nicht nur die Baukosten, sondern die weitere atomare Kostenverantwortung für viele Jahrzehnte. So wie in Neckarwestheim und in Philippsburg.