Presseerklärungen des Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim (oder der Südwestdeutschen Antiatom-Initiativen)
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Stadtwerke Ludwigsburg: Chance auf Innovation verspielt

In einer großangelegten PR-Kampagne verkünden die Ludwigsburger Stadtwerke den Einstieg ins Stromgeschäft. So sehr der Wechsel weg vom EnBW-Atomstrom zu begrüßen ist, so wenig ist der Wechsel zum Angebot der Ludwigsburger Stadtwerke zu empfehlen.
Der von der SWLB angebotene Strom wird größtenteils von Schweizer AKWs und konventionellen Großkraftwerken kommen und ist somit in seiner Produktion riskant, klimaschädlich und wenig effizient.
Wirklich empfehlenswert für alle StromabnehmerInnen ist der Wechsel zu einem Stromanbieter, der regenerativen Strom und/oder Strom aus neuen Kraft-Wärme - gekoppelten Anlagen anbietet.

Zum Jubiläum eine atomare Würdigung

Seit dem 26. Mai 1976 finden im Block I des Atomkraftwerkes Neckarwestheim fortlaufende atomare Kettenreaktionen statt, läuft dort die gefährlichste Form der Stromerzeugung, die es auf diesem Planeten gibt. Seit 30 Jahren wird dort täglich die Menge an strahlendem hochradioaktiven Atommüll erhöht, der für die Menschen heute und für alle späteren Generationen eine tödliche Gefahr ist. Er wurde bis 2005 mit über 180 Transporten in die Plutoniumfabriken nach Sellafield/England und La Hague/Frankreich "entsorgt".