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Weiterlesen: Lesenswert!Vielerorts ist es Gepflogenheit, in der jetzt nahenden Winterzeit Geschenke zu verteilen. Wir empfehlen hierzu das Verschenken von Abonnements der regelmäßig erscheinenden Publikationen der Anti-Atom-Bewegung - insbesondere die monatlich erscheinende Zeitschrift anti-atom-aktuell, die  Gorleben-Rundschau oder das .ausgestrahlt-Magazin.
Einzelausgaben der Hefte könnt Ihr auch immer beim Sonntagsspaziergang, bei Demos oder Veranstaltungen an unserem Anti-Atom-Infostand erhalten.

Wir schreiben Geschichte

Weiterlesen: Die Anti-Atom-Bewegung - Geschichte und...Keine andere soziale oder politische Bewegung in diesem Land war so erfolgreich wie die Anti-Atomkraft-Bewegung. Ihre Geschichte beginnt in den frühen 1970er Jahren und ihr Ende ist nicht in Sicht - der »Energiewende« und der Stilllegung einiger Atomkraftwerke zum Trotz.
Und selten zuvor hat eine Bewegung in ihrer Argumentation so richtig gelegen wie diese: Alle Probleme der Atomenergienutzung und deren Folgen, die sie vorausgesagt hat, sind eingetreten.
Nie zuvor und in keinem anderen politischen Zusammenhang kämpften so unterschiedliche Protagonisten neben- und miteinander: Bäuer*innen, Winzer, linke Student*innen und Jugendliche, Alte und Junge, Hippies, K-Gruppenmitglieder und Autonome, Konservative und Militante. Nie zuvor waren die Mittel des Kampfes so unterschiedlich, umfassend und fantasievoll. Nie zuvor beteiligten sich so viele an Info- und Aufklärungsaktionen, strömten zu Demos, kämpften an Bauzäunen, besetzten Bauplätze und blockierten Transportwege.

Michael Wilk, Bernd Sahler (Hg.): Strategische Einbindung

Weiterlesen: Strategische Einbindung Von Mediationen, Schlichtungen, runden Tischen... und wie Protestbewegungen manipuliert werden. Beiträge wider die Beteiligung

Ob Flughafenerweiterungen, Kohleabbau, Bahnprojekte wie Stuttgart21, Autobahnausbau oder Stromleitungstrassen – Proteste gegen Großprojekte nehmen zu. Offene Repression, Polizei und Justiz wirken als Durchsetzungsmethode oftmals kontraproduktiv, verstärken Unruhe und Empörung gegenüber autoritärem Regierungshandeln. Mediations-, Dialog- und Schlichtungsverfahren bieten sich als Alternative an. Die „sanften" Methoden einer Strategischen Einbindung werden immer häufiger zur Befriedung, Kanalisierung von Protest und Marginalisierung von Widerstand eingesetzt.

In diesem Sammelband kommen engagierte AutorInnen aus Sozialen Bewegungen zu Wort, die von ihren negativen Erfahrungen mit Mediationen und runden Tischen berichten. Sie zeigen die Fallen auf, die in Beteiligungen an von oben eingefädelten Gesprächsrunden lauern, und analysieren anschaulich die manipulativen Wirkungsweisen und politischen Folgen von Einbindung.

Thomas Wagner: Die Mitmachfalle - Bürgerbeteiligung als Herrschaftsinstrument

Weiterlesen: Die MitmachfalleLange Zeit erschallte der Ruf nach mehr Bürgerbeteiligung vor allem aus alternativen Milieus. Mittlerweile versprechen sich davon maßgebliche Kreise aus Politik und Wirtschaft, der schwindenden Zustimmung zu neoliberalen »Reform«- Projekten und Bauvorhaben wie »Stuttgart 21« entgegenzuwirken. Doch hinter der Beteiligungsfassade scheinen anti-demokratische Tendenzen einer Mitmach-Republik auf: Die realen Einflussmöglichkeiten der Bürgerinnen und Bürger sowie von Parteien und Gewerkschaften werden effektiv beschnitten – ganz im Sinne der von Merkel proklamierten »marktkonformen Demokratie«. Zum ersten Mal werden die wichtigsten Bereiche der Mitmachfalle in Buchform gebündelt: Simulierte Partizipationskunst, Digitale Bohème, Bürgerplattformen, Community Organizing, Bürgerhaushalte, »strategische« Dialoge, Mediationsverfahren sowie die Rolle von Konzernstiftungen, Parteien und ideologischen Vordenkern. Denn wirklich demokratische Gegenstrategien zu entwickeln, setzt voraus, nicht in die Mitmachfalle zu tappen.

"Fukushima 360º - Das atomgespaltene Leben der Opfer vom 11. März 2011

Weiterlesen: Fukushima 360 GradAm 11. März 2014 jährte sich der Atomunfall von Fukushima zum dritten Mal. Wie sieht es heute aus in der Region um Fukushima? Wie hat die größte Atomkatastrophe der Geschichte den Alltag und das Leben der Menschen in Japan verändert?

Der Umweltjournalist Alexander Neureuter, der bereits im Jahr 2011 für zwei Wochen die evakuierte Sperrzone von Tschernobyl bereist hat, begibt sich erneut auf Spurensuche. Er begleitet 44 unterschiedliche Menschen in Fukushima und erzählt davon, welche tief greifenden und unumkehrbaren Veränderungen der Atomunfall gebracht hat.