b_215_215_16777215_00_images_stories_akt11_0425ts_pripyat_inside_the_reactor.jpgIm Artikel Hinweise/Links zu einigen sehr sehenswerten Filmen über den Supergau und die atomare Katastrophe in Tschernobyl.




RASPAD - Der Zerfall
Michail Belikow, UdSSR/USA 1990

Öko-Thriller über die Atomkatastrophe von Tschernobyl im April 1986. Der Film versucht mit den Mitteln des Unterhaltungskinos, Hintergründe und Verschleierungstaktiken der Katastrophe aufzuhellen und Problembewusstsein zu wecken. Unspektakulärer und ruhiger, aber sehr ambitionierter Spielfilm, mit Originalaufnahmen der Katastrophe.

 


PRIPYAT
Nikolaus Geyrhalter, A 1999, Dok

Ein Dokumentarfilm über das improvisierte Leben in Pripyat, 5 km neben Tschernobyl gelegen, einer Geisterstadt in der eigentlich evakuierten, hochkontaminierten Zone.

 


Nadjas Dorf / Nadya's Village
Seiichi Motohashi, Japan 1997

Nadjas Eltern widersetzten sich der Evakuierung ihres Dorfes in der hochverstahlten Region Gomel – der Film dokumentiert das Leben Nadjas, nach der Katastrophe in Tschernobyl aufgewachsen, und ihrer Eltern.

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Nahja no mura - Nadjas village


Ljudmillas Stimme / Ljudmilas röst
Gunnar Bergdahl, Schweden 2001, Dok, 75 min, OmU

Bewegender Dokumentarfilm über Wassili Ignatenko, einem der Feuerwehrmänner, der auszog, das brennende Tschernobyl zu löschen – aus dem Blickwinkel seiner Witwe Ljudmilla.

 


"Tschernobyl - Die Schwelle"
Joseph Vilsmaier, Dok, 1989

Der Dokumentarfilm ist eine künstlerische Auseinandersetzung mit den Folgen der Reaktorkatastrophe und gleichzeitig ein leidenschaftlicher Aufruf wider das Vergessen. Überlebende gedenken derer, die sich, ohne zu zögern, opferten und damit verhinderten, daß große Teile Europas so unbewohnbar wurden wie Pripjat, der Hauptschauplatz des Films. Diese Siedlung für Angestellte des KKW Tschernobyl wurde zur Geisterstadt. Der Film klagt an: Behördenschlendrian und menschenverachtende Beschwichtigungsversuche angesichts der schleichenden Symptome der lautlosen Strahlenschäden. Die bedrückenden und erschütternden Bilder werden von aufrüttelnden Texten und Liedern begleitet und zeigen, welche Sprengkraft die "Havarie" für die innenpolitische Veränderung in der Sowjetunion hatte.

 


Tschernobyl! (The True Battle of Chernobyl)
Thomas Johnson, Dok, USA 2006

Im Morgengrauen des 26. April 1986 explodierte der vierte Reaktor des Atomkraftwerks Tschernobyl. Eine regenbogenfarbene Stickflamme schoss 1.000 Meter hoch in den ukrainischen Himmel. In den folgenden acht Monaten nahmen 800.000 junge Soldaten, Minenarbeiter, Feuerwehrleute und Zivilisten aus der gesamten Sowjetunion einen fieberhaften Kampf um Tschernobyl und gegen die Zeit auf... Anhand von Augenzeugenberichten, darunter persönliche Erinnerungen des ehemaligen Präsidenten der Sowjetunion Michail Gorbatschow, den eindringlichen Bildern von Igor Kostin, des einigen Fotografen am Ort des Geschehens, Archivaufnahmen, Originaldokumentationen und neuesten Forschungsergebnissen folgt "Tschernobyl" den damaligen Ereignissen und arbeitet die langfristigen Konsequenzen des Unglücks für Menschen und Umwelt auf. Ein packendes, chronologisches Protokoll der Ereignisse, die unser Bewusstsein für die Risiken der Atomenergie für immer verändern sollten...

 

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Tschernobyl - Der Millionensarg
Sabine Kemper und Bente Milton, Dok, D 2002

Die Katastrophe von Tschernobyl (auch: Super-GAU von Tschernobyl) ereignete sich am 26. April 1986 im Kernkraftwerk Tschernobyl nahe der Stadt Prypjat, Ukrainische Sowjetrepublik, als Folge einer Kernschmelze und Explosion im Kernreaktor Tschernobyl Block 4. Sie gilt als die schwerste nukleare Havarie und als eine der schlimmsten Umweltkatastrophen aller Zeiten. Auf der INES-Skala wurde sie als bisher einziges Ereignis mit dem Höchstwert 7 (katastrophaler Unfall) eingestuft.

 


An einem Samstag (V Subbotu)
Alexander Mindadze, Spielfilm, RU/UA/D 2011

An einem Samstag im April 1986 explodiert ein Reaktor im Kernkraftwerk Tschernobyl. Nur der parteitreue Valerij Kabysh versucht mit seiner Freundin Vera vor der unsichtbaren Gefahr zu fliehen. Doch die Lebenslust seiner feiernden Freunde lässt ihn nicht los…
Kinostart: 21.04.2011.