Rückschau zum Juli- Sonntagsspaziergang am AKW Neckarwestheim II

Weiterlesen: Sofortiger Atomausstieg - GKN II jetzt für immer...Immer noch erzeugen 6 Atomkraftwerke ihren gefährlichen Atomstrom, darunter auch Neckarwestheim II. Im Atomkraftwerk Neckarwestheim II wurden an mehr als 300 Heizrohren Spannungsrisse festgestellt - beim Bruch eines Heizrohrs entweicht hochradioaktive Flüssigkeit, ein schwerer Störfall oder gar ein Super-GAU kann die Folge sein. Der Weiterbetrieb des AKWs ist verantwortungslos - es muss sofort stillgelegt werden!
Atomkraftgegner*innen wiesen auf die nicht beherrschte Korrosion in den 4 zentralen Dampferzeugern dieses AKWs hin und forderten, dass das AKW nach der jetzigen Jahresrevision nicht wieder angefahren werden darf.
Dazu kommt, dass die 6 Atomkraftwerke und die Kohlemeiler die rasche weitere dezentrale Energiewende enorm behindern. Ihr fossiler und umweltschädlicher Strom wird bevorzugt eingespeist, und nach den bestehenden Regelungen werden stattdessen Windparks oder große Solaranlagen mit „grünem Strom“ abgeschaltet. So nicht!

  • wir fordern den sofortigen Atomausstieg - GKN II muss für immer vom Netz!
  • den Kohleausstieg jetzt beginnen, bis spätestens 2030 beenden!
  • rasche weitere Energiewende - weg mit den Ausbremsregelungen!

"Akute GAU-Gefahr!“ - "Rost-Risiko abschalten!"

4. Juli 2021: Sonntagsspaziergang mit visueller Protestaktion

Weiterlesen: Sofortiger Atomausstieg - GKN II jetzt für immer...Nach dem dreifachen Super-GAU in Fukushima gab es in Deutschland den bestehenden „Atomausstieg“. Statt „Atomausstieg sofort“ wurden jedoch von 17 AKWs nur 8 stillgelegt. Während 9 AKW weitere Betriebsgenehmigungen erhielten. Heute - 10 Jahre nach Fukushima - erzeugen immer noch 6 AKWs ihren gefährlichen Atomstrom, darunter auch Neckarwestheim II.
Im Atomkraftwerk Neckarwestheim II wurden an mehr als 300 Heizrohren Spannungsrisse festgestellt. Beim Bruch eines Heizrohrs entweicht hochradioaktive Flüssigkeit, ein schwerer Störfall oder gar ein Super-GAU kann die Folge sein. Der Weiterbetrieb des AKWs ist verantwortungslos – es muss sofort stillgelegt werden!

Nachschau - Redebeiträge des Juni-Sonntagsspaziergang zum anhören

Weiterlesen: BaWü als Grün-Schwarzes Klimaschutz-Musterland?Beim Klimaschutz und der Energiewende, vor allen Dingen bei der erneuerbaren Stromproduktion, ist Baden-Württemberg bis jetzt kein Vorbild. Mit der erneuten Grün-Schwarzen Koalition soll alles anders und besser werden. Beim Sonntagsspaziergang wurde der neue Koalitionsvertrag vorgestellt und bewertet. Und es wurde dargestellt, mit welchen weiteren Maßnahmen die Energiewende und der Klimaschutz tatsächlich rasch vorankommen würde.
In einem weiteren Beitrag gab es aktuelle Infos zur beim VGH Mannheim beantragten einstweiligen Anordnung zur Stilllegung des AKW Neckarwestheim II.
Beide Redebeiträge könnt ihr hier anhören. Zum nächsten Sonntagsspaziergang am 4. Juli laden wir Euch heute schon ein – Termin vormerken!

Sonntagsspaziergang AKW Neckarwestheim am 13. Juni 21

Weiterlesen: „Baden-Württemberg als Klimaschutzland im...Seit 2011 regieren die Grünen in Baden-Württemberg, davon die letzten 5 Jahre bereits mit der CDU. Beim Klimaschutz und der Energiewende, vor allen Dingen bei der erneuerbaren Stromproduktion mit Windkraft, ist Baden-Württemberg alles andere als ein Vorbild. Bei der Windenergie hat Baden-Württemberg trotz 10 Jahre Grün geführter Landesregierung immer noch die „Rote Laterne“ und ist das bundesweite Schlusslicht. Bereits 2011 hatte die grüne Landesregierung als Ziel für die erste Legislaturperiode angekündigt, 1200 neue Windräder zu bauen. Tatsächlich wurden in den 10 Jahren nur 377 Windräder in Baden-Württemberg gebaut.
Und im Bundesrat hat die grüne Landesregierung allen Ausbremsregelungen wie dem Ausschreibungszwang für jedes Windrad/Windpark und der jährlichen Deckelung des Zubaus von neuen Energiewende-Anlagen mit Hilfe der „Ausbaukorridoren“ zugestimmt. So wurde und wird der weitere Zubau von Photovoltaik stark ausgebremst und der Bau von neuen Windrädern gestoppt.

Rückblick Anti-AKW-Sonntagsspaziergang Neckarwestheim, 9. Mai 21

Weiterlesen: Klimaneutral mit Atomkraft und Erdgas?Die EU hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 den CO2-Ausstoß im Vergleich zu 1990 auf 55% zu senken -bis 2050 will die EU klimaneutral sein. Die hieisst aber nicht "rasche Beschleunigung der Energiewende hin zu den klimafreundlichen Erneuerbaren": Vor allem Frankreich und England haben zusammen mit anderen EU-Staaten die Diskussion begonnen, dass Atomkraft als „klimafreundliche Energie“ aus Sicht der EU beschlossen werden soll. Beide Länder sind Atombomben-Nationen und bauen auch deshalb neue AKWs. Allerdings haben auch beide Länder ein Energieproblem, da die meisten der bestehenden AKWs bereits sehr alt sind. Und auch da sie die Energiewende bisher politisch ausgebremst haben, bei allen AKW-Neubauten jedoch große technische und finanzielle Probleme bestehen.
Im Artikel könnt Ihr den Redebeitrag "Diskussion in der EU: Klimaschutz mit Atomkraft?" nochmals anhören. Der nächste Sonntagsspaziergang findet dann am 13. Juni statt - schon jetzt herzliche Einladung!

AKWs sofort abschalten - Energiewende jetzt!

Weiterlesen: 35 Jahre Tschernobyl - Protestaktion...Tschernobyl ist eine Katastrophe ohne Ende. Zum 35. Jahrestag ihres Beginns erinnerten auch die Anti-Atom-Initiativen am Standort der Neckarwestheimer Atomanlagen mit einer Mahn- und Protestaktion an die schweren Folgen der Atomkraft - welche täglich eben auch in Neckarwestheim drohen.
Unter dem Motto "35 Jahre Tschernobyl - AKWs sofort abschalten - Energiewende jetzt!" beteiligten sich etwa 40 AKW-Gegner*innen an dem mahnenden Erinnern an die Atomkatastrophe von Tschernobyl.

Mahn- und Protestaktion vor dem AKW Neckarweatheim
Montag, 26. April 2021, 18:30 Uhr, Parkplatz am Tor 1

Weiterlesen: 35 Jahre Tschernobyl - AKWs sofort abschalten -...Auch dieses Jahr findet wieder direkt vor den Neckarwestheimer Atomanlagen ein mahnendes Erinnern an die Atomkatastrophe von Tschernobyl statt.
Dr. Jörg Schmid (IPPNW) wird über die aktuelle Situation in Tschernobyl sprechen. Er zieht eine Verbindung zur Heizrohrkorrosion des AKWs Neckarwestheim, durch welche die Super-GAU-Gefahr in unserer Region täglich wächst.
Ausgehend von Tschernobyl thematisiert Herbert Würth (Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim) die Entwicklung der Atomenergie in Europa und informiert darüber, welche Schritte zur Energiewende notwendig sind.
Herzliche Einladung!

Info & Protest:  Anti-AKW-Sonntagsspaziergang zum GKN am 5. Mai

Weiterlesen: Diskussion in der EU: Klimaschutz mit Atomkraft? Die EU hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 den CO2-Ausstoß im Vergleich zu 1990 auf 55% zu senken. Bis 2050 will die EU klimaneutral sein. Dies allerdings nicht mit einer raschen Beschleunigung der Energiewende hin zu den klimafreundlichen Erneuerbaren. Vor allem Frankreich und England haben zusammen mit anderen EU-Staaten die Diskussion begonnen, dass Atomkraft als „klimafreundliche Energie“ aus Sicht der EU beschlossen werden soll. Beide Länder sind Atombomben-Nationen und bauen auch deshalb neue AKWs. Allerdings haben auch beide Länder ein Energieproblem, da die meisten der bestehenden AKWs bereits sehr alt sind. Und auch da sie die Energiewende bisher politisch ausgebremst haben, bei allen AKW-Neubauten jedoch große technische und finanzielle Probleme bestehen.
Laufzeitverlängerungen der Atomkraftwerke auf bis zu 50 Jahre sollen das Energieproblem minimieren. Beschlossen haben dies bereits Frankreich, England, die Schweiz und Belgien. Die Gefahr eines schweren Störfalls oder gar eines Super-GAUs in Europa wird dabei bewusst ignoriert und in Kauf genommen.

Audiobeiträge der Kundgebung und Videodokumentation der Demo

Weiterlesen: Video & Audio-MitschnitteHier im Artikel findet Ihr die Redebeiträge der Demo 10 Jahre Super-GAU Fukushima am 7. März 2021 am AKW Neckarwestheim. Zum Anhören und zum Download.
Am Ende des Artikels haben wir noch die zweistündige Video-Dokumentation der Demonstration von "Dämon Strand" eingebunden.
Weitere Dokumentationen findet Ihr über die Homepage des Bündnis "Fukushima-Neckarwestheim".

Bilder zur Energiewende-Demo vor das AKW Neckarwestheim am 7. März 2021

Weiterlesen: 10 Jahre Fukushima - Demo-FotosAm 11. März 2021 ist der 10. Jahrestag des dreifachen Super-GAUs in Fukushima. Bis heute sind die strahlenden Reaktoren eine Gefahr für Umwelt und Gesundheit, täglich tritt weitere Radioaktivität aus. Trotzdem sollen dort olympische Wettkämpfe stattfinden. Die japanische Regierung will eine unverantwortliche Verklappung von über 1 Million Tonnen an radioaktiv-kontaminiertem Kühlwasser in den Pazifik durchführen. Atom- wie Kohlekraftwerke, sind gesundheits- und klimaschädlich. Die bisherige dezentrale Energiewende bei der Stromerzeugung wird seit 2017 mit neuen Vorschriften abgewürgt. Ausschreibungszwang und jährlich gedeckelte Zubau-Korridore verhindern die weitere Energiewende.
Derweil drohen auch hier in Neckarwestheim dramatische Gefahren durch den Zustand des AKWs.
Mehr als 500 Menschen nahmen diesen Tag zum Anlass für Ihren Protest und zeigten sich zugleich solidarisch mit den Menschen in Fukushima.
Im Artikel findet Ihr Fotos zur Aktion:

10 Jahre Super-GAU Fukushima:
Fukushima darf sich in Neckarwestheim nicht wiederholen

Starke Demonstration am Atomkraftwerk Neckarwestheim: Gut 500 Teilnehmende vor Ort, plus 200 Teilnehmende aus der Ferne

Weiterlesen: Fukushima & Energiewende(Bündnis Fukushima - Neckarwestheim, 07.03.2021) „Wie in Tschernobyl tritt auch in Fukushima 10 Jahre nach dem Atomunfall vermehrt Krebs auf – bei Kindern 20-fach erhöht Schilddrüsenkrebs. Die Behörden planen jedoch die Kontroll-Untersuchungen zu verringern. Dabei hat die Regierung die Pflicht, die Kinder weiter zu beschützen.“ Mit diesem Hilferuf bat vor dem AKW Neckarwestheim bei der Demonstration anlässlich des 10 Fukushima-Jahrestags Frau Nagomi Norimatsu von der japanischen Gruppe "Ichimoku" aus Stuttgart, Fukushima nicht zu vergessen. Frau Norimatsu berichtete auch von Vertuschungsversuchen der japanischen Behörden und der AKW-Betreiberfirma TEPCO, um die Planung der olympischen Spiele nicht zu gefährden, mit welchen von der fortbestehenden Katastrophe abgelenkt und vor der Weltöffentlichkeit das Trugbild einer heilen Welt gemalt werden soll.
[Vollständige Abschlusserklärung | Fotos | Audios & Video der Demo]