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Atomtransport nach Deutschland hat begonnen
Mit großer Sicherheit hat am Abend des 26. März das Atommüll-Transportschiff „Pacific Grebe“ den britischen Hafen Barrow-in-Furness verlassen und nimmt nun Kurs auf Deutschland. An Bord befinden sich sieben Behälter mit hochaktivem Atommüll. Mit der Ankunft in Nordenham ist mit Bezugnahme auf die Transportzeit in 2020 (damals wurden ebenfalls Castoren aus Sellafield über Nordenham transportiert) mit spätestens Dienstag, 1. April zu rechnen, möglicherweise auch früher. Dort werden die Behälter umgeladen auf Schienenwaggons, was mindestens einen Tag dauern wird. Ziel für den Atommüll ist dann das Zwischenlager am AKW Isar-2 in Bayern, eine unsichere Lagerhalle, wo der Abfall für unbestimmte Zeit abgestellt wird.
Am kommenden Sonntag (30.3.) findet in Bremen eine Kundgebung um 14 Uhr am Bremer Hauptbahnhof. Die Bürgerinitiative Arbeitskreis Wesermarsch ruft zu mehreren Mahnwachen auf dem Vorplatz des Nordenhamer Bahnhofs auf. Auch an anderen Orten entlang der möglichen Transportstrecke und am Ziel sind Protestmahnwachen geplant - Infos hierzu folgen!
Über den Ticker bei castor-stoppen.de bleibt ihr auf dem aktuellen Stand und ihr könnt Euch am Protest beteiligen!
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Mahnwache in Ludwigsburg am Samstag 15. März
Der 11.3. ist der 14. Jahrestag des Super-GAU in den drei Atomkraftwerken in Fukushima. Noch immer ist die radioaktive Strahlung dort eine permanente Gefahr. Im inneren der Reaktoren herrscht in Folge der Kernschmelze eine tödliche Strahlengefahr. Die Reaktoren und die Brennelemente müssen weiter permanent gekühlt werden. Aus diesem Grund stehen über 1000 große Tanks mit kontaminiertem Wasser auf dem Gelände. Die japanische Regierung hat entgegen aller Warnungen im letzten Jahr dem Betreiber Tepco die Erlaubnis erteilt, radioaktives Wasser ins Meer zu leiten. In Japan gibt es seit Jahrzehnten eine enge Verflechtung der Energiekonzerne mit der Regierung. Das sogenannte „japanische Atomdorf“ kann man aufgrund der Fakten als gezielte Korruption bezeichnen. Wir haben vom Aktionsbündnis Informationen zu Fukushima erstellt, den Ihr hier auf unserer Homepage lesen könnt (bzw. den Flyer bestellen).
Mahnwache in Ludwigsburg:
Am Samstag, den 15. März, findet zwischen 10 und 13 Uhr in Ludwigsburg eine Mahnwache des Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim mit Infostand zum Fukushima-Jahrestag statt.
- 14 Jahre nach Fukushima
- Die Atomgefahren bestehen weiter - keinen weiteren atomaren Irrsinn!
- Für die echte Energiewende mit erneuerbaren Energien und für eine solidarische und gerechte Zukunft.
Ihr findet uns in der Fußgänger*innenzone an der Stadtkirche. Herzliche Einladung!
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17. - 30. März: Ludwigsburger Wochen gegen Rassismus
Unter dem Titel „Ludwigsburger Wochen gegen Rassismus“ und dem Motto „Menschenwürde schützen“ erwartet die Stadt vom 17. bis 30. März ein abwechslungsreiches Programm. Es umfasst Vorträge, Podiumsdiskussionen, Kochkurse, eine Lesung, einen Filmabend, einen Live-Podcast mit Publikum sowie Stadtführungen. Die Stadtbibliothek präsentiert während dieser Aktionswochen thematisch passende Bücher und andere Medien für Kinder und Erwachsene im Eingangsbereich.
Der Internationale Tag gegen Rassismus am 21. März markiert den Höhepunkt der Wochen mit dem Markt der Möglichkeiten und einer Kundgebung sowie der Beleuchtung des Rathauses in Flieder, der Farbe der Aktionswochen.
Alle infos zu den veranstaltungen findet Ihr auf der Internetseite des "Aktionsbündnis gegen Rassismus in Ludwigsburg":
www.lb-gegen-rassismus.de
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Hochradioaktiver Atommüll: ein gefährliches Erbe für zukünftige Generationen!
Am Mittwoch, 19. November erreichte der Zug mit dem hochradioaktivem Atommüll in 4 CASTOREN am Abend die Philippsburger Atomanlage.
Mit einer Mahnwache ab dem frühen Morgen am Bahnhof Philippsburg sowie mit spontanen Protest im Gelände nahe dem Zubringergleis protestierten Atomkraftgegner*innen gegen diese riskannte und unnötige Atommüllverschiebung.
Der Betrieb von Atomkraftwerken war schon immer verantwortungslos.
Auf der Internetseite der Südwestdeutschen Antiatom-Initiativen (www.antiatom.net) findet Ihr einen Rückblick, einige Fotos und einen kleinen Medienspiegel zum Castor.
Bereits für das Frühjahr 2025 ist der nächste CASTOR-Transport angekündigt, dann aus Sellafield ins bayrische Oho.
Unsere Forderung bleibt: Keine Atommüllverschiebungen von A nach B solange die Langzeitlagerung nicht geklärt ist!
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Atommüll-Alarm - Aktion am 9.11. in Karlsruhe und Philippsburg
Im Vorfeld des angekündigten Castor-Transports mit hochradioaktivem Atommüll aus der französischen WAA La Hague nach Philippsburg fanden am 9.11.24 Protestkundgebungen am HBF Karlsruhe und in Philippsburg in der Ortsmitte statt. An beiden Orten fanden Kundgebungen statt - dazwischen die gemeinsame "Protest-Zugfahrt" und eine Demo durch Philippsburg. Redebeiträge bei den Kundgebungen hielten Anete Wellhöfer, Harry Block und Herbert Würth. Etwa 60-70 Atomkraftgegner*innen beteiligten sich an dieser Aktion. Fotos und Manusskripte der Reden findet Ihr auf der Internetseite der Südwestdeutschen Anti-Atom-Initiativen unter www.antiatom.net.
Mit dem Castor-Transport wird ab Montag, die 18. November gerechnet - haltet Euch bereit!
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Kundgebungen am 9.11. in Karlsruhe und Philippsburg(www.antiatom.net) Vor 40 Jahren am 8. Oktober 1984 gab es den ersten Atommülltransport in das Zwischenlager Gorleben. Seit dem ersten Atommülltransport gab es auch immer Widerstand und Proest dagegen und das nicht nur im Wendland sondern auch auf der Strecke u.a. in der Pfalz.
Könnt ihr euch noch an die Massenproteste bei CASTOR-Transporten erinnern, z.B. als 2010 in Berg (Pfalz) ca. 1.500 Menschen auf den Gleisen saßen und den CASTOR von La Hague nach Gorleben erfolgreich blockierten? Es war ein Akt des Empowerments und er hat politisch Weichen gestellt.
Jetzt ist es wieder so weit, wir erwarten vor Jahresende 2024 einen CASTOR-Transport von La Hague (F) nach Philippsburg (ca. 30 km nördlich von Karlsruhe), genauer Termin - unbekannt, wir hoffen darauf, dass was durchsickert.
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Sonntagsspaziergang am AKW Neckarwestheim am 13.10.24
Beim Herbst-Sonntagspaziergang bzw. Sonntags-Protestaktion des Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim fanden sich trotz der Abschaltung der AKWs wieder Atomkraftgegner*innen auf dem Platz oberhalb des GKN ein. Dies um sich auszutauschen und um aktuelle Informationen und Themen in Bezug auf die Atomkraft und die Energiewende zu erfahren. Mit der Rede bei dieser Aktion könnt Ihr hier im Artikel die detailreichen Infos nachhören!
Wann der nächste Sonntagsspaziergang in Neckarwestheim stattfindet, steht noch nicht fest - sicher aber war es nicht der letzte!
Terminankündigungen hierzu folgen aber rechtzeitig!
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14 Uhr, Parkplatz „Schöne Aussicht“ zwischen Kirchheim und Neckarwestheim
Wir laden Euch ein, von der "schönen Aussicht" den Blick auf die stillgelegten AKWs, den Kühlturm ohne "Dampffahne" und das „Unterland“ zu genießen.
Auch an diesem Sonntag informieren zu aktuellen Energiepolitischen Themen. Wie immer haben wir unseren Infotisch mit neuen Materialien dabei, auch der obligatorische Kaffee und Kuchen wird nicht fehlen.
Herzliche Einladung!
Treff und Infos:
Sonntag, 13.10., 14 Uhr, Wanderparkplatz „Schöne Aussicht“ zwischen Kirchheim und Neckarwestheim
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Kino und Filmgespräch mit Olga Egli und Vladimir Slivyak
Mittwoch 23.10.24, Luna Lichtspielhaus Ludwigsburg
Urgewald - Auf den Spuren des Geldes - 30 Jahre Kampf für Umwelt und Menschenrechte. Deutschland 2023 / Dokumentarfilm / 65 Minuten / Regie: Karin Wejdling, Peter Wejdling
Naturzerstörung und Missachtung von Menschenrechten – dahinter stecken oft Großkonzerne und Banken, die auch unser Geld nutzen. Seit über 30 Jahren deckt die Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald solche Finanzströme auf und leistet Widerstand gegen Zerstörung und Vertreibung. urgewald hat Zwangsumsiedlungen verhindert, Streumunitionskredite blockiert und den Bau eines Atomkraftwerks gestoppt: Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichte des kleinen Vereins, der zur einflussreichen Organisation wurde - zum Anwalt für Umwelt und Menschenrechte.
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Energiewende in Baden-Württemberg:
Seit Jahren bundesweites Schlusslicht bei Windenergie!
Obwohl es seit über einem Jahrzehnt grün geführte Landesregierungen in Baden-Württemberg gibt, bleibt es im Vergleich mit den Flächenländern das bundesweite Schlusslicht bei der Windenergie. Mit bis jetzt nur 2 neuen Windrädern in diesem Jahr wird der Negativtrend noch getoppt. Im Koalitionsvertrag wurde vereinbart dass bis 2026 insgesamt 1000 neue Windräder gebaut werden sollen. Dieses Ziel wurde rasch gekippt, stattdessen sollen es 100 jährlich sein. Bis jetzt sind es seit der letzten Landtagswahl 2021 gerade mal 51 neue Windräder in Summe. Praktisch bedeutet das ein totales Versagen, die Energiewende rasch voranzubringen, wo doch Wind und Photovoltaik die Schlüsselenergien darstellen!
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Einladung zum Anti-Atom- und Energiewende - Sonntagsspaziergang
7. Juli, 14 Uhr, Parkplatz „Schöne Aussicht“ zwischen Kirchheim und Neckarwestheim
Liebe Atomkraftgegner*innen, liebe Energiewender*innen,
die Atomkraftwerke in Deutschland sind abgeschaltet, das Thema Atom ist jedoch noch lange nicht vorbei, denn radioaktive Strahlung lässt sich weder in Neckarwestheim noch weltweit einfach abschalten. Außerdem wird immer noch eine „Schein-Debatte“ über eine atomare Zukunft geführt.
Und europaweit soll Atomkraft mit der neuen EU-Taxonomie massiv gefördert werden.
Gleichzeitig erfolgt ein Kurswechsel bei der Energiewende. Anstatt rasch weiter mit regenerativen Energien auf dezentraler Ebene durchzustarten, wird verstärkt auf die bisherigen und neue zentrale Großstrukturen gesetzt. Besonders deutlich wird das bei den Wasserstoff-Planungen und - Förderungen statt der direkten Anwendung der Erneuerbaren.
Wir, das Aktionsbündnis, führen (in reduzierter jährlicher Anzahl) unsere Sonntagsspaziergänge fort - als Treffpunkt für Interessierte und Aktive. Wir werden an diesem Sonntag zu aktuellen und wichtigen Themen aus dem Energiebereich informieren. Herzliche Einladung zu unserem nächsten Sonntagsspaziergang!
Wir haben wieder unseren Infostand und alles was, zu einem Sonntagsausflug gehört, für Euch dabei.
Herzliche Einladung!