Fukushima außer Kontrolle

Weiterlesen: Fukushima und das japanische Atomdorf

(Erhältlich als Flyer: "neckarwestheimer anti-atom-info nr 51")

- Am 11.März 2011 gab es vor der Ostküste Japans ein Erdbeben der Stärke 9,0.
- Bereits durch das Erdbeben wurden Atomreaktoren schwer beschädigt und es gab Probleme mit der Stromversorgung, dem Kühlkreislauf und diverse Funktionsstörungen
- Das gewaltige Seebeben löste den Tsunami aus, in Folge des Erdbebens und des Tsunami starben über 18.000 Menschen, wurden 375.000 Gebäude zerstört oder stürzten ein
- 170.000 Menschen wurden wegen der hohen radioaktiven Strahlung evakuiert und verloren Hab und Gut.

Reaktor 1: Die genaue Zerstörung infolge des Erdbebens wird immer noch geheim gehalten. Stromausfall und fehlende Kühlung führen bereits am 11.3.2011 zur Kernschmelze im Reaktor. Am 12.03. zerstörte eine Wasserstoffexplosion das Reaktorgebäude. Große Mengen an Radioaktivität wurden unkontrolliert freigesetzt.
Reaktor 2: Hier kommt es am 14.03. zur Kernschmelze, zur Wasserstoffexplosion am 15.03.. Risse im Sicherheitsbehälter entstehen, permanent entweicht Radioaktivität.
Reaktor 3: Ebenfalls durch Stromausfall - auch der Notkühlsysteme – und der dadurch fehlenden Kühlung kommt es am 13.03. zur Kernschmelze. Am 14.03. ereignet sich eine  Wasserstoffexplosion, die das Reaktorgebäude zerstört, wodurch ebenfalls eine unkontrollierte Freisetzung von Radioaktivität stattfindet.
Block 4: Große Probleme entstehen mit der Kühlung von über 1400 hochradioaktiven Brennelementen im Kühlbecken in 30 m Höhe sowie auf der Ebene des Reaktordruckbehälters.