Presseerklärungen des Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim (oder der Südwestdeutschen Antiatom-Initiativen)
Kontakt: Presseanfragen

(21.04.2014) In der Nacht vom 25. auf den 26. April 1986 explodierte der Reaktor 4 in Tschernobyl. Über 180 Tonnen an hochradioaktivem Material und radioaktive Gase wurden freigesetzt, entwichen in die Umgebung und in die Atmosphäre. Allein von den 31 in dieser Nacht zuerst eingesetzten Feuerwehrleuten starben 28 in den Tagen danach den Strahlentod. Von den 650.000 sogenannten Liquidatoren die in Tschernobyl eingesetzt wurden, erkrankten  viele in den Folgejahren, bzw. starben an den Strahlenfolgen.
Es wurden über 140.000 Menschen evakuiert, bis heute sind die Gebiete aufgrund der radioaktiven Verstrahlung unbewohnbar und werden es für immer bleiben. Denn die Radioaktivität ist in den Böden, den Pflanzen, im Wasser nach wie vor vorhanden, verteilt  sich weiter und reichert sich gesundheitsgefährdend an.

(01.04.2014) Die EnBW plant den „raschen Rückbau" der beiden abgeschalteten Atomkraftwerke in Neckarwestheim und Philippsburg. Bevor mit dem Abriss begonnen wird, muss zuerst ein radioaktives Gesamtkataster der Anlage erstellt werden. Nur so besteht ein Überblick über die gesundheitlichen Gefahren. Denn dabei fallen insgesamt jeweils über 450.000 Tonnen, auch radioaktive Abrissmaterialien an. Die Radioaktivität kommt so im Alltagsleben der Menschen an.

CASTOR-Transporte aus Obrigheim nach Neckarwestheim?

(21.03.2014) Das Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim lehnt die geplante Atommüll-Verschiebung von Obrigheim nach Neckarwestheim ab. Dieser Transport setzt den unverantwortlichen Umgang mit Atommüll aus Kostenspargründen für die EnBW fort.  Dieser wird von der EnBW und dem grünen Umweltminister Untersteller als „sicherere Entsorgung" von hochradioaktivem Atommüll verkauft.
Das Gegenteil ist der Fall.

AG AtomErbe zum AKW-Abriss in Neckarwestheim

Weiterlesen: AKW Neckarwestheim:  AtomkraftgegnerInnen...(AG AtomErbe Neckarwestheim, 29.01.2014) Zur Pressekonferenz am 29.01.2014 vor der Veranstaltung mit dem Strahlenexperten Wolfgang Neumann erhalten Sie von der AG AtomErbe Neckarwestheim folgende Stellungnahme:

Wir lehnen die derzeitige Praxis des Rückbaus/Abriss von Atomkraftwerken ab
und fordern einen Abrissstopp für das GKN 1 in Neckarwestheim!

 

Störfallaktion - Atomkraftwerk Neckarwestheim

(03.12.2013) Bei einem schweren Störfall in Neckarwestheim ist eine rechtzeitige Evakuierung der Bevölkerung nicht mehr möglich. Innerhalb von 2 Stunden breitet sich eine radioaktive Wolke bis nach Karlsruhe aus. Innerhalb von 12 Stunden entsteht eine 140 km weite radioaktive Schneise bis nach Frankreich. Dies ergab die Auswertung der Luftballon-Störfallaktion vom 16.11.2013. Je nach Windrichtung würde an allen Standorten eine breit gestreute radioaktive Verstrahlung entstehen, bei einem schweren Störfall mit lebensbedrohlichen gesundheitlichen Folgen.