Presseerklärungen des Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim (oder der Südwestdeutschen Antiatom-Initiativen)
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Weiterlesen: Sofortige und endgültige Stilllegung  der AKWs...(13.04.2016, Gemeinsame Presseerklärung von Aktionsbündnis Energiewende Heilbronn und Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim) Das Kartenhaus der angeblichen Sicherheit von Atomkraftwerken bricht immer mehr in sich zusammen. Schon immer besteht bei den AKWs ein nicht beherrschbares Risiko katastrophaler Unfälle, und dennoch wurden immer mehr Sicherheitsreserven eingespart, die Erfahrungen von Tschernobyl und Fukushima ignoriert, die extreme Anfälligkeit der Atomanlagen für Anschläge wird verleugnet und der Katastrophenschutz verdient seinen Namen nicht, denn vor den Folgen eines Super-GAUs kann und will er nicht schützen.

Das Bündnis der Südwestdeutschen Anti-Atom-Initiativen lehnt Einladung zum Mitmachverfahren ab!

Weiterlesen: Keine Beteiligung an (Presseerklärung der südwestdeutschen Anti-Atom-Initiativen 01.11.2015) Die Teilnahme an dem im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg geplante Workshop „Verbesserungs- möglichkeiten für die Öffentlichkeits-beteiligung zu kerntechnischen Anlagen" wird von den südwestdeutschen Anti-Atom-Initiativen abgelehnt. An alle anderen eingeladenen Vereine und Verbände geht die Aufforderung sich diesem Boykott anzuschließen.

Die sogenannten Beteiligungsmaßnahmen wie Mediation, Schlichtung, Bürger_innendialog und Infokommission sind durchschaubare Versuche einer strategischen Einbindung. Die bisherigen Verfahren zum Rückbau von Atomanlagen oder gar bei der Neugenehmigung eben solcher sollten nie eine echte Bürgerbeteiligung enthalten, so die Initiativen.

Radioaktivität lässt sich nicht abschalten

Weiterlesen: Viele Einwendungen zum  geplanten AKW-Abriss in...(AG AtomErbe Neckarwestheim, 17.03.15) Stuttgart. Von der Arbeitsgemeinschaft AtomErbe Neckarwestheim wurden heute in einer öffentlichen Aktion dem Umweltministerium in Stuttgart 2.232 Einwendungen zum geplanten AKW-Abriss in Neckarwestheim übergeben. Das Umweltministerium entscheidet als Atom-aufsichts-Behörde in den nächsten Monaten über die von der EnBW gestellten Anträge zum Abriss von Block I des Atomkraftwerks Neckarwestheim (GKN I) und über mehrere neue Atomanlagen dort. Die hohe Zahl der Einwendungen zeigt die Besorgnis der Bürger zum geplanten Vorgehen.

Weiterlesen: VGH Mannheim: Grundsatzurteil zu...(25.02.2015) Mit seinem Urteil vom 10.02.2015 zur Rechtswidrigkeit der Datenspeicherungen eines Atomkraftgegners durch des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg (LKA) hat der Verwaltungsgerichtshof in Mannheim (VGH) ein Grundsatzurteil gesprochen. Die bisherige Bewertungspraxis von Straftatverdächtigungen durch das LKA und der darauf basierenden Datenspeicherung in der AD/PMK – Arbeitsdatei politisch motivierte Kriminalität, wurde in Frage gestellt. Dies ist ein Piloturteil für Aktivisten/innen mit Straftatverdachtsspeicherungen in Landes- und Bundesdateien. Wir fordern das LKA, alle Polizeibehörden und den Staatsschutz auf, diese Praxis sofort zu beenden und gemäß diesem Urteil zu Unrecht erhobene Daten allen Betroffenen mitzuteilen.

Klage der EnBW gegen das Moratorium nach Fukushima

Weiterlesen: Staatsunternehmen EnBW verklagt den Bund(23.12.2014) Mit dem sogenannten Mappus-Deal übernahm das Land Baden-Württemberg und die oberschwäbischen Kommunen jeweils 47% der Aktien von der EnBW und haben damit auch direkten politischen Einfluss auf die Geschäftspolitik der EnBW. Denn mit diesem 5 Milliarden Euro Deal des Landes ist die EnBW in „Staatsbesitz" übergegangen. Jetzt zeigt sich der Baden-Württembergische Umwelt-minister von der Klage der EnBW gegen das Moratorium nach Fukushima überrascht. Ministerpräsident Kretschmann zieht es vor zu Schweigen.