kostengünstig, klimafreundlich und sicher?

Image Atomkraft ist kostengünstig, klimafreundlich und sicher - sagen die Atomkonzerne und ihre politischen Helfer. Ja freilich, sagen die Atomkraftgegner/innen, wenn man alle Subventionen durch den Steuerzahler, die schlechte Energieausnutzung, die unendliche Gefährdung und die Tausende von Toten durch Unfälle verschweigt.

So nicht - Keine Laufzeitverlängerungen, alle AKWs sofort abschalten!







Atomkraftwerke sind

... kostengünstig:


ja, für die Energiekonzerne. Die längst abgeschriebenen und subventionierten Atomkraftwerke sind Goldesel, bringen jährlich mehrere hundert Millionen Euro an Extraprofit. Trotzdem sind die Strompreise im europäischen Vergleich mit die höchsten. Alle Atom-Folgekosten zahlt die Allgemeinheit.

Subventioniert wurden u.a.
Kalkar, Wackersdorf, Hamm 9,0 Milliarden Euro
Forschungszentrum Karlsruhe 3,1 Milliarden Euro
Gorleben, Asse, Morsleben 6,8 Milliarden Euro
Sanierung Wismut (Uranabbau) 6,2 Milliarden Euro
alle atomaren Subventionen insges. 50 Milliarden Euro
zus. 29 Mrd. Euro steuerfreie Rückstellungen
(Zahlen vom Dt. Institut für Wirtschaftsforschung, Berlin)

... Klimafreundlich

• alle Atomkraftwerke haben einen miserablen Wirkungsgrad, nur 1/3 der Energie wird in Strom umgewandelt, der Rest an die Umgebung und die Flüsse abgegeben.
• Hochradioaktiver Atommüll als Hinterlassenschaft für Jahrtausende.
• Unter Berücksichtigung des Uranabbaus, der Urananreicherung und der Produktion von Uran-Brennelementen (jede Stufe mit enormen Energieaufwand) erzeugt jede KWh Atomstrom bis zu 160 Gramm CO2.

... sicher

• Bereits im Normalbetrieb gibt jedes AKW über den Abluftkamin und die Kühlflüssigkeit fortlaufend radioaktive Gase und radioaktive Partikel an die Umgebung (Abluft und Flüsse) ab.
• Die Kinderkrebsstudie vom Dezember 2007 stellt einen sog. Abstandstrend fest, je näher Kinder am AKW wohnen, umso höher das Risiko an Krebs und Leukämie zu erkranken.
• Tausende von Atomtote durch Unfälle: Majak, Harrisburg, Tschernobyl, Tokaimura, Sellafield, La Hague, Krümmel, Forsmark....
• das einzig sichere, ist der sofortige Atomausstieg!

Atommüll wohin?


Seit über 40 Jahren drückt sich die Politik mit den Energiekonzernen um die Beantwortung der Frage „Atommüll wohin“. Wir meinen nicht, wohin verstecken und verschieben. Nein, es geht ganz einfach um die Frage, wohin mit den 175 kg hochradioaktivem Atommüll, der allein in den beiden Atomkraftwerken in Neckarwestheim täglich anfällt., jährlich über 60 t, bundesweit über 500 Tonnen. Alles klar, sagt das Bundesamt für Strahlenschutz in Bezug auf die Kriterien für ein sog. Endlager. Es muss gewährleisten dass dieser Müll für „eine Million Jahre sicher verwahrt wird.“

Aber diese Frage muss ja gar nicht geklärt werden, meinen die Betreiber und die zuständigen Aufsichtsbehörden. Denn auch seit über 40 Jahren gilt als „Entsorgungsnachweis“ für den Atommüll das Sankt Florians-Prinzip gepaart mit aus den Augen aus dem Sinn. Also hat zum Beispiel Neckarwestheim über 170 Transporte in die Plutoniumfabriken nach Sellafield in England, nach La Hague in Frankreich, in die zentralen Zwischenlager nach Ahaus und Gorleben durchgeführt. Der größte Trick der letzten Jahrzehnte, den Atommüll aus der öffentlichen Debatte (keine Transporte mehr) verschwinden zu lassen, war die Errichtung der sog. Standort-Zwischenlager. In Neckarwestheim sollen dort 150 CASTOREN den jahrzehntelangen Weiterbetrieb gewährleisten.
Genehmigt für 40 Jahre - und dann?


Regenerative Energien ersetzen Atomstrom


In den letzten 10 Jahren gab es einen gewaltigen Sprung bei der regenerativen Stromerzeugung. Viele Gigawattstunden an umweltschädlichem fossilem Strom wurden so bereits ersetzt und verdrängt. Dieser Anstieg bei der Stromerzeugung ersetzt längst jährlich 1-2 Atomkraftwerke.

b_215_215_16777215_00_images_stories_akt09_tab.jpg

In 4 Bundesländern erzeugt allein die Windenergie bereits über 30 bis 42%, in 2 weiteren über 10% des Stromes.
In Baden-Württemberg nur 0,7, in Bayern nur 0,6%!

Aktion Stromwechsel

wir empfehlen:
- https://www.naturstrom.de
- https://www.ews-schoenau.de
- https://www.greenpeace-energy.de



Ausführliche Infos zu zum Betrieb der Atomanlagen und der Notwendigkeit zum sofortigen Abschalten der AKWs finden sich in der Rubrik

Atomkraft - Nein Danke!


Als Flugblatt-Vorlagen (*.pdf) unter der Rubrik
Materialien/Flyer