"Aktueller Stand CASTOR-Transporte" & "Standort-„Zwischenlager“ für wie lange?"

b_215_215_16777215_00_images_stories_akt17_170702-sp.jpgCASTOR-Transporte - aktueller Stand: Die EnBW hat ein Problem mit ihrem hochradioaktiven Atommüll in Obrigheim. Sie hat dort 10 Jahre lang den Bau eines Zwischenlagers bewusst verschleppt, ist unverantwortlich mit dem Atommüll umgegangen. Jetzt sollen riskante Atommülltransporte nach Neckarwestheim die Billiglösung für die EnBW sein. Obrigheim bleibt wegen dem strahlenden Abrissmüll trotzdem ein Atom-Standort für viele weitere Jahrzehnte. EnBW und das Umweltministerium als Aufsichtsbehörde versprechen wider besseres Wissen in Obrigheim die rasche grüne Wiese.
Hochradioaktive Brennelemente und radioaktiver Abrissmüll wohin? Standort-Zwischenlager bis 2046 genehmigt, und dann? Ein sogenanntes „Endlager“ wird es bis dahin nicht geben. Die Haltbarkeit der CASTOREN und des Zwischenlagers sind auf 40 Jahre ausgelegt. Schon jetzt gibt es bundesweit Probleme mit Tragezapfen an den CASTOREN. Die bundesweiten Aufsichtsbehörden beschäftigen sich schon mit der Haltbarkeit der Deckeldichtungen und weitere CASTOR-Problemen, weil die Standortlager Jahrzehnte länger betrieben werden sollen. Wir informieren über die Hintergründe der CASTOR-Probleme auf unserem Sonntagsspaziergang.

Der erste Schritt um das Atommüllproblem nicht weiter zu vergrößern, ist das sofortige Abschalten vom Block 2 in Neckarwestheim und allen weiteren sieben
Atomkraftwerken. Atomausstieg sofort - Energiewende jetzt!

Sonntag, 02. Juli 2017, 14:00 Uhr - Treffpunkt „Schöne Aussicht“ oberhalb des AKW

Aktuelles Infomaterial, Kaffee und Kuchen sind auch dieses Mal fester Bestandteil unseres Sonntagsspaziergangs. Herzliche Einladung!

 

b_215_215_16777215_00_images_eventlist_location_karte.jpgWegbeschreibung:
Anreise zum AKW Neckawestheim: Am besten über Kirchheim am Neckar.

Zugverbindungen nach dort von Stuttgart und von Heilbronn aus, vom Bahnhof Kirchheim/N. sind es etwa 2 km Fußweg zum Tor 1 der AKWs: vom Bahnhof aus über die Neckarbrücke, dann zwischen den Weinbergen über den Hügel zum AKW.