Jährlich produzieren in Deutschland die 17 Atomkraftwerke

b_215_215_16777215_00_images_stories_basics_gkn_tor_2.jpgüber 500 Tonnen hochradioaktiven, für Jahrtausende strahlenden Atommüll. Er ist bereits in kleinsten Mengen eine tödliche Gefahr.



In Neckarwestheim der Block I seit 1976, der Block II seit 1986. In beiden Atomkraftwerken befinden sich insgesamt 370 Uranbrennstäbe. Jedes Jahr wird ein Drittel davon ausgetauscht. In den letzten Jahren waren dies in Neckarwestheim jährlich 115 hochradioaktive Brennelemente. Um den Atomstrom weiter produzieren zu können müssen dafür neue Uranbrennstäbe eingesetzt werden.

Seit 1976 stellt sich in Neckarwestheim täglich die Frage: Atommüll wohin?!

Atomkraftwerke haben eine miserable Nutzung der durch Atomspaltung entstehenden Energie und sind schon deshalb nicht klimafreundlich.

Im Block I und II in Neckarwestheim liegt der Wirkungsgrad bei nur 31 und 32%. Alles andere muß für Kühlzwecke eingesetzt werden oder geht als Abwärme verloren. So verdunsten für den Betrieb von Block II bis zu 47OOO Liter Wasser pro Minute.
In den Neckar werden mit dem Kühlwasser permanent radioaktive Stoffe, z. Bsp. Tritium, eingeleitet.

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Aus dem 150 Meter hohen Kamin entweichen pro Stunde bis zu 326000m³ Abluft, in der verschiedene radioaktive Gase enthalten sind. Die sog. Grenzwerte wurden aus technischen/politischen Gründen festgelegt und schließen gesundheitliche Folgen wie Krebs und Leukämie nicht aus.