AG Besigheim: Verfahren wegen angeblicher Beleidigung

Weiterlesen: Gegen Umweltaktivist_innen: Erst Gewalt, dann...(Update 06.10.14) Heute wurde vor dem Amtsgericht Besigheim der Prozess gegen einen AKW-Gegner geführt, dem vorgeworfen wird, einen Polizisten bei der Blockadeaktion am 29.04.13 am AKW Neckarwestheim beleidigt zu haben. Ein vor einem halben Jahr ergangener Strafbefehl wurde vom Richter in der Sache bestätigt - wiederum keinerlei richterliche Würdigung erfuhren die eigentlich skandalösen Ereignisse bei dieser Aktion wie die massive Gefährdung durch den Autofahrer, der absichtlich in die Absperrungen der Demonstranten fuhr. Oder das Verhalten der Polizei, die bei der Aktion des Autofahrers nicht eingriff und im Nachhinein Anzeigen gegen diesen Autofahrer nicht aufnehmen wollte. Oder das Vorgehen der Behörden, die die Ermittlungen aufgrund dennoch eingegangener Anzeigen gegen den atomaren Amokfahrer inzwischen eingestellt haben - und die jetzt gegen AKW-GegnerInnen wegen angeblicher Lappalien vorgehen.
Richter Schabel fand das Verfahren und offensichtlich auch die vielen Beweisanträge des Angeklagten "nicht prickelnd". Er verurteilte den Betroffenen zu 30 Tagessätzen, womit er noch über die geforderten 20 Tagessätze der Staatsanwaltschaft hinausging. Wir werden sehen, wie das Verfahren weiter geht - weitergehen wird auf jeden Fall der Widerstand, weil der Betrieb von Atomanlagen ein Verbrechen ist - und nicht der berechtigte Protest dagegen!

Keine Inbetriebnahme des ersten Dauer-Uranmülllagers!

Weiterlesen: Tag X in GronauIm westfälischen Gronau steht die einzige  Urananreicherungsanlage (UAA) Deutsch-lands. Sie gehört der Urenco (u. a. EON und RWE), die schon den Fukushima-Betreiber Tepco in Japan beliefert hat.
In Gronau wird das Uran für den Betrieb von weltweit 10% der AKW angereichert. Zusammen mit der in Lingen stehenden Brennelementefabrik ist sie vom „Atomausstieg" ausgenommen. In Gronau wird zeitlich unbefristet weiter Atombrennstoff produziert. Und der Uranmüllberg wächst und wächst!

Frankreich: Aufruf zu Aktionen gegen die Endlagerung von Atommüll

Weiterlesen: Bure 365(Übersetzung von antiatomnetz-trier.de) Als Ergebnis mehrerer Treffen der AKW-GegnerInnen von Ostfrankreich (AG antinuc Grand t'Est) schlagen wir eine Aktionskampagne von einem Jahr mit dem Namen « Bure 365 » vor .
Die Kampagne – inspiriert durch Gorleben 365 - startet am 1. Juni 2014 und dauert ein Jahr bis Juni 2015!
Ein Ziel ist es den Widerstand gegen Atomkraft und die Endlagerung von Atommüll in Bure in Lothringen (Projekt CIGEO, vormals das "Labo" der ANDRA) national und auch international bekannt(er) zu machen.
Alle sind aufgerufen Aktionen beizusteuern!

08. Juli: Info- und Diskussionsveranstaltung des Aktionsbündnis im DemoZ Ludwigsburg

Weiterlesen: Dezentrale Energiewende - Großkonzerne wackeln

  • Aktuelle Informationen zum Stand der regenerativen Stromproduktion.
  • Fakten zur Entwicklung in den letzten Jahren und
  • warum das bisherige Geschäftsmodell der vier Energiekonzerne wackelt.

Die Stromproduktion der dezentrale Energiewende hat sich gegen die bisherigen Monopolisten durchgesetzt. Jetzt haben diese massiv bei der Bundesregierung interveniert und mit der Reform des EEG soll die dezentrale Energiewende wieder zu ihren Gunsten ausgebremst werden. Denn bereits jede vierte Kilowattstunde Strom wird von den regenerativen Energien erzeugt. Wenn tagsüber die Sonne scheint und der Wind weht, drängen sie einen großen Anteil des fossilen Stroms der vier Konzerne aus dem Netz. Und den vier Energiekonzernen gehören weniger als 10% dieser neuen Anlagen.
Die Energiewende ist dezentral und lokal ohne RWE, EON, EnBW und Vattenfall durch gestartet.

Sonntagsspaziergang zum AKW Neckarwestheim am 06. Juli

Weiterlesen: Energiewende-Bremsversuch für Großkonzerne:...Was hat der Bundestag in der zweiten und dritten Lesung des neuen EEG-Gesetzes am 26. und 27.06.14 zum Thema weitere Energiewende beschlossen?
Diese Frage steht im Mittelpunkt beim Sonntagsspaziergangs am 06.07.2014. Wie sieht der Bremsversuch zu Gunsten der vier Großkonzerne E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall genau aus und welchen Stand gibt es aktuell bei den regenerativen Energien? Darüber informiert das Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand beim Sonntagsspaziergang zum AKW Neckarwestheim.
Herzliche Einladung!

Einwendungen nur bis zum 4 Juli möglich

Weiterlesen: AKW Biblis: Einwendungen gegen das...(atomkraftEnde Darmstadt) Die Of­fen­le­gung für den Abriss des AKW Bib­lis läuft. Wie zu er­war­ten be­müht sich RWE um die Re­du­zie­rung der Kos­ten und ge­fähr­det damit die Ge­sund­heit der An­woh­ner.
Der Rück­bau ist au­ßer­dem in ver­schie­de­ne Bau­ab­schnit­te un­ter­teilt. Für die wei­te­ren Bau­ab­schnit­te ist die öf­fent­li­che Be­tei­li­gung je­doch nicht vor­ge­se­hen.
Wir möch­ten Ein­wen­dun­gen (Sam­me­l­ein­wen­dun­gen) von mög­lichst vie­len Leu­ten in einer klei­nen Ak­ti­on dem Mi­nis­te­ri­um über­rei­chen.
Hier findet Ihr die Liste mit den Sammeleinwendungen zum download (*,pdf).