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KERNKRAFTWERK / INFORMATIONSTAG IN NECKARWESTHEIM
AM KOMMENDEN SAMSTAG
> Zwischenlager kann besichtigt werden
NECKARWESTHEIM Das Kernkraftwerk Neckarwestheim (GKN) wird
voraussichtlich zum Jahresende sein Zwischenlager in Betrieb nehmen. Vor
der Inbetriebnahme gibt das GKN der Bevölkerung die Gelegenheit, das
Bauwerk zu besichtigen.
Hierzu wird am Samstag, 21. Oktober, von 10.00 bis 15.00 Uhr ein "Infotag
Zwischenlager" veranstaltet. Aufgrund von Sicherheitsbestimmungen kann
das Zwischenlager nur über einen Buspendelverkehr erreicht werden.
Startpunkt der Busse ist der Parkplatz vor dem Verwaltungsgebäude des
GKN.
Das Kernkraftwerk weist ferner darauf hin, dass vor dem Besteigen der
Busse Personenkontrollen durchgeführt werden müssen, die ähnlich denen an
Flughäfen sind. Um lange Wartezeiten zu vermeiden, werden die Besucher
gebeten, Taschen, Mobiltelefone, Fotoapparate und Getränkeflaschen in
ihren Fahrzeugen oder ganz zuhause zu lassen, denn die genannten
Gegenstände dürfen nicht mitgenommen werden.
Die Bundesregierung und die Energieversorgungsunternehmen haben sich im
Jahr 2000 darauf geeinigt, dass die Betreiber von Kernkraftwerken an den
Standorten Zwischenlager gemäß höchster Qualitätsmaßstäbe und
Sicherheitsstandards errichten. In ihnen sollen abgebrannte Brennelemente
in Castorbehältern sicher und für maximal 40 Jahre aufbewahrt werden. Die
Bundesregierung hat sich verpflichtet, rechtzeitig ein Endlager für
abgebrannte Brennelemente zur Verfügung zu stellen.
VON BZ
*****
Aktionsbuendnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim
Info-tel 07141 / 903363
http://neckarwestheim.antiatom.de
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ein heißer Herbst steht ins Haus. Laufzeitverlängerungen für uralte
Atomkraftwerke werden beantragt, der Castor rollt bald wieder, es wird
von einem Endlager für Atommüll in Ba-Wü gesprochen, in Neckarwestheim
wird voraussichtlich noch in diesem Herbt das Zwischenlager eröffnet.
Höchste Zeit, wieder aktiv zu werden!
> Keine Gefahrzeitverlängerungen! Schrottreaktoren stilllegen!
> Kein CASTOR -Transport von La Hague nach Gorleben!
"Südwest" - Demonstration zum AKW Biblis
> Samstag, 04. November, 13 Uhr, Biblis
Den Aufruf (auch als *.pdf) findet ihr unter
http://www.castor-stoppen.de . Plakate gibt´s in Kürze.
Gorleben-Castor
> ab dem 11. November
achtet auf Ankündigungen - werdet aktiv!
atomfeindliche Grüsse!
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Endlagerung die Bedingungen des Grundgesetzes erfüllt.
Walter Sieber
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! [mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!]Im Auftrag
von Aktionsbuendnis CASTOR-Widerstand Neckarwest
Gesendet: Dienstag, 26. September 2006 11:19
An: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Betreff: [abc] Berl.Ztg: Antrag auf Laufzeitverlängerung Biblis A
Berliner Zeitung, 26.09.06
> RWE will Atommeiler Biblis A bis 2011 betreiben
> Antrag auf Laufzeitverlängerung geht heute offiziell an das
Bundesumweltministerium
Ewald B. Schulte
BERLIN. Der Essener RWE-Konzern will die Laufzeit des seit 1974
betriebenen Atommeilers Biblis A um drei Jahre bis 2011 verlängern. Wie
die Berliner Zeitung aus Unternehmenskreisen erfuhr, soll dem
Umweltministerium ein entsprechender Antrag heute offiziell zugeleitet
werden. Dieser Antrag sieht die Übertragung von bislang nicht genutzten
Reststrommengen anderer Atommeiler des Konzerns auf den 1 200 MW-Reaktor
Biblis A vor. Im Gespräch ist dabei eine Strommenge von 30
Terawattstunden. Würde der Antrag genehmigt, könnte Biblis A genau so
lange betrieben werden wie der Atommeiler Biblis B, dessen Abschaltung
für das Jahr 2011 vorgesehen ist.
Nach dem derzeit geltenden Atomkonsens müsste der Reaktorblock Biblis A
spätestens 2008 vom Netz genommen werden. RWE-Konzernchef Harry Roels
hatte aber mehrfach angekündigt, dass sich der Konzern für eine längere
Laufzeit einsetzen werde. Immerhin habe RWE, so Roels weiter, seit 1999
eine Milliarde Euro in die Modernisierung von Biblis A und B investiert,
so dass beim Sicherheitsstandard dieser Anlagen ein auch nach
internationalen Maßstäben "sehr hohes Niveau" gewährleistet sei.
Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD) hatte wiederholt erklärt, dass er die
Übertragung von Reststrommengen jüngerer Kernkraftwerke auf ältere
Atommeiler keinesfalls genehmigen werde, wenngleich auch solche Anträge
von seinem Haus strikt "nach Recht und Gesetz" bearbeitet würden. Im
Atomkonsens hatte die rot-grüne Bundesregierung der Energiewirtschaft die
Übertragung von Reststrommengen ausdrücklich zugestanden.
Berliner Zeitung, 26.09.2006
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> RWE will Atommeiler Biblis A bis 2011 betreiben
> Antrag auf Laufzeitverlängerung geht heute offiziell an das Bundesumweltministerium
Ewald B. Schulte
BERLIN. Der Essener RWE-Konzern will die Laufzeit des seit 1974
betriebenen Atommeilers Biblis A um drei Jahre bis 2011 verlängern. Wie
die Berliner Zeitung aus Unternehmenskreisen erfuhr, soll dem
Umweltministerium ein entsprechender Antrag heute offiziell zugeleitet
werden. Dieser Antrag sieht die Übertragung von bislang nicht genutzten
Reststrommengen anderer Atommeiler des Konzerns auf den 1 200 MW-Reaktor
Biblis A vor. Im Gespräch ist dabei eine Strommenge von 30
Terawattstunden. Würde der Antrag genehmigt, könnte Biblis A genau so
lange betrieben werden wie der Atommeiler Biblis B, dessen Abschaltung
für das Jahr 2011 vorgesehen ist.
Nach dem derzeit geltenden Atomkonsens müsste der Reaktorblock Biblis A
spätestens 2008 vom Netz genommen werden. RWE-Konzernchef Harry Roels
hatte aber mehrfach angekündigt, dass sich der Konzern für eine längere
Laufzeit einsetzen werde. Immerhin habe RWE, so Roels weiter, seit 1999
eine Milliarde Euro in die Modernisierung von Biblis A und B investiert,
so dass beim Sicherheitsstandard dieser Anlagen ein auch nach
internationalen Maßstäben "sehr hohes Niveau" gewährleistet sei.
Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD) hatte wiederholt erklärt, dass er die
Übertragung von Reststrommengen jüngerer Kernkraftwerke auf ältere
Atommeiler keinesfalls genehmigen werde, wenngleich auch solche Anträge
von seinem Haus strikt "nach Recht und Gesetz" bearbeitet würden. Im
Atomkonsens hatte die rot-grüne Bundesregierung der Energiewirtschaft die
Übertragung von Reststrommengen ausdrücklich zugestanden.
Berliner Zeitung, 26.09.2006
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SWR - 20.09.2006
http://www.swr.de/nachrichten/bw/-/id=1622/nid=1622/did=1554558/1nr2wp6/index.html
Ulm/Hannover
Atomendlager in Baden-Württemberg?
Auch Baden-Württemberg könnte als Standort eines
Atomendlagers in Frage kommen. Das geht aus einer
Studie der Bundesanstalt für Geowissenschaften
und Rohstoffe (BGR) in Hannover hervor, die im
Auftrag der Bundesregierung erstellt wurde.
Umgehend regte sich Widerstand.
Für die Errichtung eines Endlagers könnten sich
zwei Regionen im Südwesten wegen ihrer
geologischen Beschaffenheit eignen. Das erste
Gebiet reicht nach einem Bericht der "Stuttgarter
Zeitung" die Donau entlang von Ulm bis Riedlingen
(Kreis Biberach), das zweite befindet sich im
Kreis Konstanz ungefähr zwischen den Orten
Gottmadingen und Engen. Dort gibt es jeweils
dicke Tonschichten. Die Untersuchung über die
Eignung von Tongesteinen ist nach Angaben der BGR
allerdings noch nicht abgeschlossen.
Gleichzusetzen mit konkreten Alternativen für
Endlagerstätten seien die neu erforschten
Tongesteinsvorkommen nicht, hieß es. Bislang
konzentrierte sich die Suche für ein Atomendlager
vor allem auf die Salzstöcke in Niedersachsen.
In beiden Regionen regt sich heftiger Widerstand
Um ein Endlager in Baden-Württemberg zu
verhindern, will der Biberacher
SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Gerster kommende
Woche eine Bürgerinitiative gründen. Politiker
und Naturschützer im Kreis Konstanz reagierten
völlig überrascht. Über die Studie seien sie
nicht informiert worden. Landrat Frank Hämmerle
sprach sich klar gegen mögliche Endlagerpläne im
dicht besiedelten Kreis Konstanz aus.
Grüne sprechen von "Treppenwitz"
Die Landtagsfraktion der Grünen bezeichneten die
Überlegungen für ein Endlager zwischen Riedlingen
und Donau als "Treppenwitz". Der
energiepolitische Sprecher Franz Untersteller
sagte: "Bekanntlich ist die Donauregion in
Baden-Württemberg löchrig wie ein Schweizer
Käse." Eine Gesteinsformation, in der Atommüll
hunderttausende von Jahren sicher eingeschlossen
werden könne, sehe anders aus.
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in der der Folge zwei Terminhinweise:
* Am kommenden Samstag feiert das Kernforschungszentrum Karlsruhe sein
50zigjähriges Bestehen mit einem gross angelegten Tag der offenen Tür.
Der Gründungsauftrag ist bis heute Programm: Atomare Erfüllungsgehilfen
im Auftrag der Politik und vor allen Dingen der Atomindustrie.
Die Südwestdeutschen anti-atom-Initiativen laden zu einer
Gegenöffentlichkeitsaktion an diesem Tag ein:
> Sa, 23.09., 13.30 h - 17h, am Kernforschungszentrum KA.
Beteiligt Euch!
Infos: http://neckarwestheim.antiatom.de/akt/06/wak/wak.htm
* Das Aktionsbündnis zeigt am kommenden Donnerstag im DemoZ Ludwigsburg
den Wendland-Film zum Gorleben-Castor 2005: "Nicht mit uns!"
Im Anschluss Austausch und Infos zu den verschiedenen aktuellen anti-akw-
Themen. Auch hierzu recht herzliche Einladung!
21.09., 20 Uhr
http://www.demoz-lb.de/programm/programm.htm
atomfeindliche Grüsse!
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c/o DemoZ o Wilhelmstr. 45/1 o 71638 Ludwigsburg
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Presseerklärung
09.08.2006
> Atomaufsicht Baden-Württemberg:
> Kritische Aufsicht oder politische Gefälligkeitsaussagen?
Durch einen Kurzschluß wurde das schwedische Atomkraftwerk Forsmark am
25. Juli von der Stromversorgung abgeschnitten. Wie in jedem
Atomkraftwerk üblich, sollen dann die Notstromgeneratoren die sofortige
Stromversorgung sicherstellen, da ansonsten der atomare Supergau durch
Überhitzung droht. Von 4 Generatoren in Forsmark funktierten zwei
überhaupt nicht, zwei weitere sprangen erst nach 20 Minuten an. Die
Landesregierung und die Atomaufsicht in Baden-Württemberg schließen dies
für die AKWs im Land aus.
Wir fragen: wirklich unmöglich?
Ein Blick auf die meldepflichtigen Ereignisse der EnBW-Atomreaktoren im
Land zeigt, dass es von Februar 2005 bis heute auch dort 6
meldepflichtige Ereignisse im Zusammenhang mit der Notstromversorgung
gab:
10.05.06 - Phillippsburg, Blockierung eines Hilfsschalters für den
Generator einer Notstromschiene
08.04.06 - Phillippsburg, Bruch eines Kolbenrings in einem
Notstromdieselaggregat
26.01.06 - Phillippsburg, Verzögertes Hochlaufen eines
Notstromdieselaggregats
30.11.05 - Obrigheim, Automatische Abschaltung eines
Notstromdieselaggregats
02.08.05 - Phillippsburg, Startversagen eines Notstromdieselaggregats bei
einer Funktionsprüfung
19.02.05 - Neckarwestheim, Notstromausfall durch Ausfall des 110-kv-
Fremdnetztrafos
Nun hat keiner dieser sechs Störfälle zu einer kritischen Situation in
den betroffenen Atomkraftwerken geführt. Was wäre jedoch, wenn
zusätzliche Generatoren nicht funktionieren würden. Was wäre, wenn, wie
im letzten Winter im Münsterland geschehen, Strommasten auch in
unmittelbarer Nähe der AKW´s unter der Schneelast zusammenbrechen? Was
wäre, wenn ein Sturm die Stromversorgung unterbricht? Was kann bei einem
Blitzeinschlag (wie am 9.6.1998 in GKN1) alles passieren? Und was
geschieht dann, wenn die AKW´s deshalb ihren Strom nicht mehr ins Netz
einspeisen können und eine sofortige Schnellabschaltung nicht gleich
funktioniert - wirklich alles ausgeschlossen? Erinnert sei an die
sicherheitstechnisch höchst wichtige Frage, ob nach einem Stromausfall
die Turbinen eines Atomkraftwerkes noch genügend Strom für eine
Schnellabschaltung liefern können. Dieses Experiment hat in der Nacht vom
25. auf den 26. April 1986 in Verbindung mit Bedienungsfehlern zum
Supergau in Tschernobyl geführt.
Wie ernst und wie sorgfältig führt die Atomaufsicht ihre Aufgaben in
Baden-Württemberg durch? Trotz gravierender, wiederholt aufgetretenen
Sicherheitsmängeln, brachte vor Jahren erst die Anweisung des damaligen
Umweltministers Trittin das AKW-Philippsburg zum stehen und die
Atomaufsicht in Baden-Württemberg zum arbeiten. Wen wundert das? Der
jahrzehntelange Chef der Atomaufsicht in Baden-Württtemberg, Dietmar
Keil, hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass er Atomfreund ist.
Gleichzeitig hat er nicht nur verschwiegen, dass er Aktienbesitzer des
Stromkonzerns EnBW ist, nein, er hat dies auf Nachfragen von Journalisten
auch noch geleugnet. Erst die Anfrage eines Aktionärsvertreters brachte
die Wahrheit ans Licht. Folgerichtig hat Herr Keil auch kurz nach seiner
Pensionierung einen "Beraterposten" bei der EnBW angenommen.
Vor kurzem noch hat der damalige Sozialminister Renner den EnBW-Chef Utz
Claassen als Rambo tituliert. Nach seinem Sturz hat ihm sein Freund
Günther Oettinger einen gut bezahlten Posten bei der EnBW besorgt.
Oettinger ist eben jener Ministerpräsident, der auch heute nach dem
Störfall in Forsmark keine Sicherheitsprobleme im Zusammenhang mit
Atomkraftwerken erkennen kann und der den bundesweiten Vorreiter für die
unverantwortliche Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke spielt.
Meldepflichtige Ereignisse in Baden-Württemberg:
http://www.um.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/4877/
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