Sonntagsspaziergang zum Thema EU-Taxonomie: Sieht so Klimaschutz aus?

Weiterlesen: Grünes EU-Label für Atom und Erdgas!Etwa 20 AKW-Gegner*innen trotzen dem strömenden Regen und Starkwind beim ersten Sonntagsspaziergang des Jahres am 6. Februar. Dem Wetter geschuldet ist auch , dass es diesesmal leider keinen Mitschnitt der Kundgebung gibt.

Die EU-Kommission hat offiziell angekündigt, dass Atom und Gas als nachhaltig eingestuft werden und deshalb ein „grünes Label“ bekommen sollen. Dies gilt als Voraussetzung für „nachhaltige Investitionen“. Statt einer Ablehnung ist die Antwort der Bundesregierung aus unserer Sicht eine de facto Zustimmung. Offiziell wird Atomkraft als „nicht nachhaltig“ abgelehnt, es werden jedoch keine Maßnahmen dagegen angedroht. Und beim Gas erfolgt sogar eine Zustimmung zur „grünen Taxonomie“; es wird sogar der Position der EU-Kommission, dass beim Ersatz alter Gaskraftwerke durch neue eine Treibhausgas-Reduktion von 55% stattfinden muss, „als unrealistisch“ widersprochen. Sieht so Klimaschutz aus?

Wir sind sehr traurig über den plötzlichen Tod von Jochen Stay.

Weiterlesen: Jochen Stay ist totJochen Stay hat sich seit Jahrzehnten für den Ausstieg aus der Atomenergie engagiert. In diesem Zusammenhang haben wir vom Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim Jochen kennen- und schätzen gelernt und zahlreiche gemeinsame Aktionen der südwestdeutschen Anti-AKW-Initiativen mit ihm (und .ausgestrahlt) gemacht.
Wir haben Jochen immer wieder als besonnenen, aber auch ausdauernden Diskussionspartner erlebt, der nicht nur Interesse an der Sache, sondern auch an den jeweiligen Bedingungen vor Ort hatte. Jochen hatte die Fähigkeit, andere Meinungen mit aufzunehmen und daraus eine gemeinsame politische Strategie und Aktionsideen zu entwickeln. Jochen wird uns nicht nur in der bundesweiten Anti-Atom-Zusammenarbeit fehlen, sondern vor allem auch als Mensch.
Erste Nachrufe findet Ihr bei den drei Organisationen, denen Jochen besonders verbunden war:
.ausgestrahlt | die Bewegungsstiftung | die BI Lüchow-Dannenberg

6. Februar 2022: Sonntagsspaziergang zum AKW Neckarwestheim

Weiterlesen: EU-Taxonomie: Grünes Label für Atom & Erdgas!

Zum Jahreswechsel hat die EU-Kommission ihre Haltung zu Atomkraft und Erdgas an die Mitgliedsländer zur Anhörung versandt. Wie sich bereits angekündigt hat, sollen Atom & Gas jetzt tatsächlich als „klimafreundlich“ im Rahmen der EU-Taxonomie eingestuft werden.
Dies wäre eine offizielle Positionierung der EU gegen die aus Klimaschutzgründen notwendige weitere regenerative Energiewende! Und damit wäre Klimaneutralität in Europa bis 2045 ganz sicher nicht zu erreichen. Jetzt muss die neue Regierung aus SPD, Grünen und FDP zeigen, wie ernst sie es wirklich mit der angekündigten raschen weiteren Energiewende meint:
Atom & Gas ablehnen zu Gunsten der Regenerativen, oder dulden schließlich eventuell sogar zustimmen?!

Internationales (online-) Archiv der Laka-Foundation

Weiterlesen: Online: 5000 Plakate der internationalen...Laka stellt eine Datenbank mit fast 5000 Plakaten aus der weltweiten Anti-Atomkraft-Bewegung vor. Die Datenbank <https://www.laka.org/docu/affiches/> ist Teil der "Spezialsammlungen" von Laka - der Kampfkultur der internationalen Anti-Atomkraft-Bewegung - zu der auch Musik und Graphic Novels gehören. Neben dem Kampf gegen die Atomkraft in den Niederlanden hat Laka eine wichtige Funktion als Bewahrerin des kulturellen Erbes der Anti-Atomkraft-Bewegung: in den Niederlanden, aber auch international.

Klimaschutz - Energiewende - Wahlen - Fossile Energien

Weiterlesen: Die Corona-Pandemie hat auch das Jahr 2021 stark geprägt. Wir, das Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand  Neckarwestheim, haben jedoch unsere Anti-Atom- und Energiewende - Sonntagsspaziergänge unter Einhaltung der Corona-Regeln durchgeführt und dabei jeweils ein energiepolitisches Thema in den Mittelpunkt gestellt. Jetzt beim Dezember-Sonntagsspaziergang gab es einen Rückblick zu den wichtigen Energie-Themenfeldern in diesem fast abgelaufenen Jahr.
Im Artikel könnt Ihr wie gehabt den Redebeitrag nachhören oder downloaden. Dazu noch einige Fotos der Aktion an diesem ungemütlichen Winter-Sonntag.
Nächstes jahr geht es dann weiter - der erste Protestspaziergang zum AKW Neckarwestheim ist dann am 6. Februar. Genau  4 Wochen später dann am 6. März die Demo zum AKW Neckarwestheim anlässlich des Fukushima-Jahrestages. Schon jetzt vormerken - und herzliche Einladung!

Energiepolitischer Rückblick 2021 beim Sonntagsspaziergang am 05. Dezember

Weiterlesen: Klimaschutz - Energiewende - Wahlen - Fossile...Die Corona-Pandemie hat auch das Jahr 2021 stark geprägt. Wir haben als Aktionsbündnis jedoch unsere Anti-Atom und Energiewende Sonntagsspaziergänge unter Einhaltung der Corona-Regeln durchgeführt und jeweils ein energiepolitisches Thema in den Mittelpunkt gestellt. Jetzt im Dezember geben wir einen Rückblick zu den wichtigen Energie-Themenfeldern in diesem Jahr.
Das Thema Klimaschutz stand im Wahljahr im Fokus der Parteien. Die ursprünglichen landes- und bundespolitischen Zielsetzungen wurden jedoch alle verfehlt. Dann kamen die drastischen Auswirkungen der Klimaveränderung mit 180 Toten in Deutschland durch die Überschwemmungs-Katastrophe. Es bleibt spannend, mit welchen konkreten Maßnahmen die neue Ampel-Regierung den Klimaschutz verbessern will. Ob die bisherigen Ausbremsregelungen einer raschen, weiteren, dezentralen Energiewende abgeschafft werden sollen. Wir werden darstellen, wie es im Jahr 2022 mit dem Klimaschutz und der Energiewende weiter gehen muss.

Rückschau zum Sonntagsspaziergang am 7. November

Weiterlesen: Scheinlösungen im künftigen Umgang mit dem...Seit 50 Jahren werden aus politischen Gründen nur Scheinlösungen im Umgang mit der tödlichen Strahlung des Atommülls aus den AKW und den Atomfabriken praktiziert. Dies, damit das hoch subventionierte Atomprogramm weiter geführt werden konnte und die Energiekonzerne über Jahrzehnte mit ihrem gesundheitsgefährdendem Atomstrom tausende von Milliarden Euro verdienen konnten. Beim Sonntagsspaziergang informierten wir über den ungelösten Stand der Dinge bezüglich der inzwischen bundesweit ca. 2000 CASTOR-Behälter und 600.000 Kubikmeter schwach- und mittelradioaktiven Atommüll. Und es wurde deutlich, was die EnBW meint, wenn sie von der "grünen Wiese" spricht....

Unrealistischer Zeitplan für das Langzeitlager des hochradioaktiven Atommülls
Sonntagsspaziergang 07. November, 14:00 Uhr

Weiterlesen: Zukunft Standort-CASTOR-Lager? Das Standort-CASTOR-Lager in Neckarwestheim hat eine Betriebsgenehmigung bis zum Jahr 2046. Es wurde 2006 für 40 Jahr genehmigt. Dies ist auch der offizielle Zeitraum, für den die CASTOREN geprüft und zugelassen sind. Und dann?
Bis zum Jahr 2050 soll es ein sogenanntes Langzeitlager für den hochradioaktiven Atommüll geben. Ein vollkommen unrealistischer Zeitraum, was selbst AKW-Befürworter wie Herr Thomauske, der bei der Genehmigung aller „Zwischenlager“ führend beteiligt war, sagen. Gibt es beim Thema Atommüll wieder bewusst politische Falschaussagen?
Der Betrieb von AKWs und die Produktion von hochradioaktivem Atommüll ist unverantwortlich! Dies war und ist die zentrale Kritik der bundesweiten, ja weltweiten Anti-AKW-Bewegung.
Seit 50 Jahren werden aus politischen Gründen nur Scheinlösungen im Umgang mit der tödlichen Strahlung des Atommülls aus den AKW und den Atomfabriken praktiziert. Dies, damit das hoch subventionierte Atomprogramm weiter geführt werden konnte und die Energiekonzerne über Jahrzehnte mit ihrem gesundheitsgefährdendem Atomstrom tausende von Milliarden Euro verdienen konnten.

Rückschau zum Sonntagsspaziergang am 3. Oktober

Weiterlesen: Klimaschutz und Energiewende - PerspektivenDer erste Sonntagsspaziergang nach der Sommerpause und nach der Bundestagswahl fand am 3. Oktober vor den Neckarwestheimer Atomanlagen statt. H. Würth vom Aktionsbündnis stellte die politischen Planungen dar und zeigte auf, mit welchen Schritten der Klimaschutz und die weitere Energiewende erfolgen soll, wenn es nach den Parteien geht. Und wie es mit der Blockade beim Zubau von neuen Wind- und Photovoltaikanlagen weitergehen soll.
Im Artikel könnt Ihr den ausführlichen Kundgebungsbeitrag nachhören.
Fakt ist: das AKW Neckarwestheim und die 5 weiteren Atomkraftwerke, sowie die Kohlekraftwerke mit ihren garantierten Laufzeiten bis 2035/38 behindern massiv die weitere dezentrale Energiewende.
Weiterer Protest zur Durchsetzung der Energiewende ist angesagt! Der nächste Sonntagsspaziergang findet am 7. November statt - herzliche Einladung!

3.10.21, 14h: Sonntagsspaziergang zu den Neckarwestheimer Atomanlagen

Weiterlesen: Klimaschutz - Energiewende - Bundestagswahl...Das Jahr 2021 hat bei den Themen Klimaschutz und weitere Energiewende eine politisch sprunghafte Entwicklung genommen. Warum?
Nun, wir haben ein Wahljahr. Zuerst die beiden Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg, wo dann anschließend die Grünen - nach 10-jährigem regieren - das Ländle als zukünftiges „internationales Vorbild als Klimaschutzland“ angekündigt haben. Jetzt noch die Bundestagswahl und Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin.
Dann gab es noch das wegweisende Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Thema Klimaschutz. Rasch wurden deshalb auf Bundes- und Länderebene eben erst beschlossene Klimaschutzgesetze „nachgebessert“.
Und jetzt gab es noch die Zerstörungen durch das Hochwasser.
Welche politischen Planungen gibt es und mit welchen Schritten soll der Klimaschutz und die weitere Energiewende gemäß den Parteien erfolgen? Und wie soll die Blockade beim Zubau von neuen Wind- und Photovoltaikanlagen beendet werden? Darüber informieren wir auf unserem Sonntagsspaziergang und stellen aktuelle Forderungen vor. Herzliche Einladung!

Preview und Filmgespräch mit dem Regisseur Carsten Rau
Sonntag, 19. September, 11:00 Uhr, Luna-Lichtspieltheater Ludwigsburg

Weiterlesen: “Atomkraft Forever” | Kino-Marinee | 19.09. in...„2022 steigt Deutschland endgültig aus der Atomkraft aus: Das letzte Atomkraftwerk wird abgeschaltet, weil die Erfahrung von Fukushima gezeigt hat, dass das Risiko zu hoch ist und die Technik nicht beherrschbar. Doch dass damit das nukleare Problem gelöst wäre, erweist sich bei genauerer Betrachtung als Illusion: Zigtausende Tonnen radioaktiver Müll, dessen Lagerung völlig unklar ist. Gefährlicher Rückbau der Kraftwerke, der Jahrzehnte dauern und viele Milliarden Euro verschlingen wird. Und europäische Nachbarn, die an der vermeintlich sauberen Kernenergie festhalten: Von 27 EU-Staaten betreiben 13 Atomkraftwerke – und der Ausbau geht weiter.“
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