Aktionstag am 24.07.10 in Stuttgart

(06.07.2010) Ein breites Bündnis mobilisiert für einen Anti-AKW-Aktionstag in Stuttgart. Die Auftaktkundgebung ist um 14 Uhr am Kernerplatz vor dem Umweltministerium. Vor der Sommerpause soll noch einmal ein deutliches Zeichen für den Atomausstieg gerade in Baden-Württemberg gesetzt werden. Die Landesregierung blockiert den Ausbau der erneuerbaren Energien und spielt den bundesweiten Fürsprecher für die Interessen der Atomkraftwerksbetreiber. So nicht! Abschalten jetzt!

Umweltfreundlicher: Regenerative Energien statt Atomstrom

(20.07.2010) Die fossilen Großkraftwerke haben eine schlechte Energieausnutzung und einen hohen Wasserverbrauch. Bei den Atomkraftwerken liegt der Wirkungsgrad überall - wie auch in Neckarwestheim - bei nur 31 %. Ganz im Gegensatz dazu der Wasserverbrauch: nach den Daten des Statistischen Bundesamtes verbrauchen die fossilen Großkraftwerke 74% des Wassers in der Bundesrepublik. Gerade die Atomkraftwerke haben dabei den höchsten Wasserverbrauch mit  3,2 Litern je Kilowattstunde Atomstrom.

Demonstration in Stuttgart:
Windenergie - Rote Laterne für die Landesregierung

(24.07.2010) An der heutigen Kundgebung vor dem Umweltministerium am Kernerplatz in Stuttgart nahmen zu Beginn zuerst 1000 Personen teil, auf er anschließenden Demonstration in die Lautenschlager Straße mit Zwischenkundgebung vor der EnBW am Hauptbahnhof waren es sogar über 2000 Atomkraftgegner/innen. Kritisiert wurde von allen Redner/innen die Atompolitik der Landesregierung. Der Weiterbetrieb der Atomkraftwerke verhindert eine rasche Energiewende, die sofort möglich wäre. Baden-Württemberg hat bundesweit den höchsten Atomstromanteil, ist jedoch gleichzeitig mit nur 0,8% Windenergie das bundesweite Schlusslicht. Dafür wurde der Landesregierung von den Demonstranten eine Rote Laterne überreicht.

Atomausstieg sofort: Sonntagsspaziergang zum AKW-Neckarwestheim
„Atomkonzerne verdienen - Erneuerbare verlieren –  jetzt sind wir gefragt!“

(29.09.2010) Die offizielle Version der schwarz-gelben Bundesregierung lautet: wir haben eine Energiewende eingeleitet. Tatsächlich ist jedoch genau das Gegenteil erfolgt. Die Erneuerbaren Energien werden ausgebremst. Die Atomkraftwerke können bis zum Sankt Nimmerleinstag weiterlaufen. Es gibt kein Abschaltdatum sondern fest garantierte Strommengen, die weit über die offiziellen 14 Jahre Laufzeitverlängerung hinausgehen. Diese können von AKW zu AKW übertragen werden. Alleinige Milliarden-Gewinner sind die vier Energiekonzerne EnBW, RWE, Vattenfall und EON.

(05.10.2010) Die offizielle Version der schwarz-gelben Bundesregierung lautet: wir haben eine Energiewende eingeleitet. Tatsächlich ist jedoch genau das Gegenteil erfolgt. Die Erneuerbaren werden ausgebremst. Die Atomkraftwerke können bis zum Sankt Nimmerleinstag weiterlaufen. Es gibt kein Abschaltdatum sondern fest garantierte Strommengen, die weit über die offiziellen 14 Jahre Laufzeitverlängerung hinausgehen. Sie können von AKW zu AKW übertragen werden. Alleinige Milliarden-Gewinner sind die vier Energiekonzerne EnBW, RWE, Vattenfall und EON.

Bundesweiter Castor-Strecken-Aktionstag am Samstag –
Kundgebung am Bahnhof Bietigheim

(21.10.10)Mit mehr als 100 örtlichen Aktionen entlang der Atommüll-Transport-Routen demonstrieren AtomkraftgegnerInnen am kommenden Samstag, dem 23. Oktober bundesweit gegen die sinnlose Verschiebung von Atommüll und für den sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie. 
Das Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim beteiligt sich an diesem Aktionstag mit einer Kundgebung unter dem Motto „Atommüll stoppen – Atomausstieg jetzt“ um 14.00 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz Bietigheim.

Strahlender Advent am Atomkraftwerk
„Den AKWs das Licht ausblasen!“
Anti-Atom-Sonntagsspaziergang zum AKW Neckarwestheim

(05.12.2010)Unter dem Motto "Den AKWs das Licht ausblasen" trafen sich am heutigen Sonntag etwa 70 AKW-Gegnerinnen, um die sofortige Stilllegung der Atomanlagen einzufordern.