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wir laden euch herzlich zur Teilnahme an der anstehenden
Gerichtsverhandlung ein!
atomfeindliche Grüße!
--- schnipp ---
Presseinformation
29.03.2007
Dienstag, 03. April 2007, 08.45 Uhr
Amtsgericht Besigheim, Amtsgerichtsgasse 5, Sitzungssaal 102
> Unverschämte Schadensersatzforderungen der DB
> Castor-Stopp Bietigheim, November 2005
Am 20. November 2005 wurde der Castor-Zug nach Gorleben mit 12 Behältern
hochradioaktiven Atommüll aus der französischen WAA La Hague bei
Bietigheim von AtomkraftgegnerInnen für mehr als 90 Minuten aufgehalten.
Nachdem für die AKW-GegnerInnen klar war, dass der Castor-Zug steht,
drückte die Gruppe ihren Protest mit Transparenten, Fackeln und mit einem
"Sit In" auf den Gleisen aus.
Der Protest richtete sich gegen unverantwortbaren Betrieb der AKWs und
die weiterhin ungebremste Produktion von Atommüll, ohne dass dessen
Entsorgung irgendwie geklärt wäre.
Infolge dieser Spontan-Demonstration auf den Gleisen ermittelte die
Staatsanwaltschaft Heilbronn gegen die AKW-GegnerInnen mit dem Vorwurf
des "Gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr". Nachdem die
Staatsanwaltschaft Heilbronn dieses Ermittlungsverfahren im Juli 2006
eingestellt hatte, erhielten alle beteiligten AKW-GegnerInnen im Oktober
2006 einen Bußgeldbescheid der Stadt Bietigheim über 275.- Euro. Gegen
diese Bußgeldbescheide wurde Widerspruch eingelegt; die Stadt Bietigheim
hat seither noch nicht auf diese Widersprüche reagiert.
Bereits im Juli 2006 trat die Deutsche Bahn mit einer (nach eigenen
Angaben) ersten Schadensersatzforderung an einen der beteiligten AKW-
Gegner heran. Dieser soll nach Willen der DB für angebliche Schäden am
Castor-Zug und für Kosten des Schienen-Ersatz-Verkehrs haften. Dies,
obwohl der AKW-Gegner diese Schäden nachweislich nicht verursacht haben
kann, da sich die Gruppe ca. 1,5 km hinter dem Ort, wo der Zug anhielt,
zuerst an und später auf den Gleisen befand.
Der Betroffene hat gegen diese unverschämte Forderung der DB Widerspruch
eingereicht - dieser wird nun am kommenden Dienstag beim Amtgericht
Besigheim verhandelt.
Die Verhandlung ist öffentlich; über eine Ankündigung und
Berichterstattung würden wir uns freuen.
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Aktionsbuendnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim
Info-tel 07141 / 903363
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Weitere Verzögerung beim Rückbau der WAK
Die Beseitigung der atomaren
Wiederaufarbeitungsanlage Karlsruhe (WAK) wird sich weiter verzögern.
Nach Mitteilung des baden-württembergischen Umweltministeriums soll die
Genehmigung erst Ende des Jahres vorliegen. Danach soll der
hochradioaktive flüssige Abfall verglast und in ein atomares Endlager
abtransportiert werden. Das Ministerium rechnet inzwischen mit
Gesamtkosten in Höhe von über zwei Milliarden Euro, die die Beseitigung
der Abfälle kosten wird. Der radioaktive Abfall stammt aus den Siebziger
und Achtziger Jahren. Er lagert auf dem Gelände des heutigen
Forschungszentrums.
(SWR-Nachrichten, Karlsruhe, 02.03.2007, 16:30)
Gruß,
Arbeitskreis gegen
das AKW Philippsburg
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> Atomreaktor Biblis A muss pünktlich vom Netz gehen
Es hätte der Ausstieg aus dem Atomausstieg werden sollen - doch daraus
wird nun nichts. Das Umweltministerium hat Presseberichten zufolge die
vom Energiekonzern RWE beantragte Laufzeitverlängerung für den hessischen
Reaktor Biblis A abgelehnt.
Dortmund/Berlin - Die Prüfung im Umweltministerium habe ergeben, dass
keine Reststrommengen des Kernkraftwerks Mülheim-Kärlich auf Biblis A
übertragen werden dürften, berichten die "Ruhr Nachrichten" unter
Berufung auf Kreise der Bundesregierung. Eine entsprechende Stellungnahme
von Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD) sei dem
Bundeswirtschaftsministerium zur Kenntnis gegeben worden. Eine
Veröffentlichung des negativen Bescheids sei voraussichtlich für die
nächste Woche vorgesehen, schreibt das Blatt weiter.
AKW Biblis: Planmäßige Stilllegung 2008
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AP
AKW Biblis: Planmäßige Stilllegung 2008
Auch die "Leipziger Volkszeitung" meldet, dass die interne Prüfung im
Bundesumweltministerium abgeschlossen und negativ ausgefallen sei. Das
Unternehmen solle in Kürze unterrichtet werden.
RWE Chart zeigen hatte im September vergangenen Jahres eine Übertragung
von Restlaufzeiten des Reaktors Mülheim-Kärlich auf das Kernkraftwerk
Biblis beantragt. Hilfsweise war eine Übertragung von Restlaufzeiten des
Kernkraftwerks Lingen auf Biblis A beantragt worden. Darüber sei noch
nicht entschieden worden, hieß es laut Zeitung in der Koalition. Der 1974
ans Netz gegangene Reaktor müsste laut Ausstiegsvereinbarung zwischen der
früheren rot-grünen Bundesregierung und der Energiewirtschaft 2008
stillgelegt werden, RWE will die Laufzeit bis 2011 verlängern.
Derzeit läuft noch ein weiteres Prüfverfahren eines Antrages auf
Laufzeitverlängerung für das vom baden-württembergischen Energiekonzern
EnBW Chart zeigen betriebene Kernkraftwerk Neckarwestheim I. Das
Kernkraftwerk soll eigentlich spätestens 2009 vom Netz gehen. EnBW will
Strommengen vom jüngeren Reaktor Neckarwestheim II auf den älteren
übertragen und so dessen Laufzeit bis 2017 verlängern.
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Aktionsbuendnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim
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Aktionsbündnis Castorwiderstand Neckarwestheim
> 21 Jahre Tschernobyl
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe AtomkraftgegnerInnen,
im April 2007 jährt sich der Super-Gau von Tschernobyl zum 21. Mal.
Die traditionelle Mahn- und Protestaktion wird wieder am Donnerstag, den
26.4.07 (Jahrestag von Tschernobyl), vor den Toren des Atomkraftwerkes in
Neckarwestheim um 20.00 Uhr stattfinden.
In den Kommunalen Kinos in Stuttgart (27.4.07) und Heilbronn (25.04.)
wird je ein Filmabend mit Diskussion von uns veranstaltet.
Gerne würden wir auch in und mit Ihrer Gruppe zum Thema "Tschernobyl"
informieren und diskutieren.
Damit verbunden sind aktuelle Themen wie "Laufzeitverlängerung",
"ökologische Energiewende" bzw. "Wege aus der Klimakatastrophe".
Wenn Interesse besteht, könnten unsere Referenten zur Einführung auch
Filmausschnitte mitbringen.
Unkosten würden Ihnen nicht entstehen, wir würden aber am Ende gerne für
unsere Arbeit sammeln.
Mit freundlichem Gruß
Dr. J. Schmid, Stuttgart
(Kontakt für Rückfragen über das Aktionsbündnis)
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wir laden Euch rechtherzlich zu unserer Veranstaltung am kommenden
Dienstag ein!
> Der Atomausstieg ist machbar!
> AKWs abschalten - umsteigen auf regenerative Energien!
> Vortrag mit Heiner Blasenbrei-Wurtz
Der Atomausstieg ist machbar. Viel wird zur Zeit geredet über die
angeblich notwendige Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke, über die
Gefahr der angeblich drohenden Stromknappheit bei Abschaltung der AKWs,
über den "billigen" Atomstrom und den notwendigen Klimaschutz durch die
AKWs.
In seinem Vortrag widerlegt der Energieexperte mit langjähriger
Erfahrung, Heiner Blasenbrei-Wurtz aus Besigheim, die Lügen und Märchen
der Atomindustrie. Anhand von konkreten Fakten und Zahlen belegt er, dass
und wie der Atomausstieg machbar ist.
AKWs abschalten - jetzt!
Dienstag, 27. Februar, 20.00 h
DemoZ, Wilhelmstr. 45/1, Ludwigsburg
Eintritt frei
http://www.demoz-lb.de
mit atomfeindlichen Grüßen!
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im Anhang schicken wir Euch unserer neues "anti-atom-info".
Verteilt es doch bitte an interessierte Menschen weiter - danke!
Mit atomfeindlichen Grüßen!
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---- Datei Information/File information -----------
Datei/File: atominfo43.pdf
Datum/Date: 14 Feb 2007, 18:59
Größe/Size: 173129 bytes.
Typ/Type: Unbekannt
(2007-02-14_11-16-11).pdf}atominfo43
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> Alle Castoren stehen jetzt im Tunnel
Von Joachim Kinzinger
GKN hat das Interimslager geräumt - Zunächst werden alle Behälter in der
ersten Röhre abgestellt
Ein Blick in den ersten Tunnel des Zwischenlagers. Alle blauen Castoren
vom Interimsplatz sind inzwischen hierher transportiert worden.
Fotos: Dittmar Dirks
Der große Bohrhammer dröhnt, frisst sich in den harten Beton, der zu
Brocken auseinander platzt. Unter der Baggerwucht werden auf dem Gelände
des Kernkraftwerks Neckarwestheim die Reste der Betonhüllen zermalmt,
unter denen die Atommüllbehälter lagen. Die GKN-Crew hat das
Interimslager aufgelöst, alle 18 Castoren ins Zwischenlager gestellt. 42
Millionen Euro hat die EnBW in den Bau der beiden 90 und 84 Meter langen
Tunnelröhren investiert. Seit 6. Dezember 2006 ist dieser Sektor eine
heiße Zone. An diesem Tag haben die GKN-Spezialisten den ersten Castor
vom Interimslager mit einem Schwerlasttransporter in die Tunnel-
Eingangshalle gefahren, mit dem Kran ins Wendegestell gelegt,
aufgerichtet, in die Behältervorbereitung manövriert, von dort per Kran
auf die markierte Position in Tunnel 1 abgestellt. "Wir füllen von hinten
nach vorne auf", sagt Zwischenlager-Leiter Wolfgang Arnold. Seit Ende
Januar ist das Interimslager bei GKN geräumt.
Nichts mehr erinnert auf der Fläche an das Provisorium. Auch die
Betongaragen fehlen. "Sie wurden ausgemessen und werden konventionell
entsorgt", bekräftigt Arnold beim Fußmarsch zum Tunneleingang. Im
Klartext: Die Messgeräte zeigten laut GKN keine radioaktiven Partikel an.
Allein 90 Tonnen wog eine Hülle, die zur Abschirmung und "aus
Witterungsgründen" jeden Castor umgab.
Von außen ist nur der große Vorbau im Steinbruchgelände zu sehen. Die
Betonwand schirmt das Zwischenlager auch gegen mögliche Flugzeugabstürze
ab. Arnold meldet die Besuchergruppe an der Kontrollbereichspforte an.
Einchecken mit Karten: Die schwere Tür zum Sozialbereich öffnet sich.
Erst die nächste Kontrolle am Drehkreuz macht den Weg zur Pforte und dann
in den Lagerbereich frei.
Ein kühler Wind durchzieht die Stollen. Der Naturzugkamin entfaltet seine
volle Wirkung. Eine gelbe Stahlwand mit Betonfüllung versperrt den Blick
in die zweite Röhre. "Das Abschirmtor bleibt im normalen
Zwischenlagerbetrieb geschlossen", erklärt der 40-jährige. Die zweite
Röhre wird erst in einigen Jahren beladen.
"Kontrollbereich: Vorsicht Strahlung", warnen Schilder an der
Behältervorbereitung und vor dem sechs Meter hohen Tor zum ersten Tunnel.
Auf einer Arbeitsbühne sind nur die Köpfe der 5,86 Meter hohen Castoren
am Ende der Röhre zu sehen. Die Krankamera vermittelt aus der
Vogelperspektive einen Überblick. Mehrfach wird das Zwischenlager mit
Kameras überwacht: von der Atombehörde Euratom, dem Objektschutz, aus
betrieblichen Gründen.
"Erbitte Freigabe", ruft Arnold in der Pforte an. Und: "Niemand geht
rein." Dann gleitet das Abschirmtor zurück. Zutritt verboten. Rund 80
Meter entfernt stehen die 18 Castoren auf ihren Positionen. Jeder der 125
Tonnen schweren Kolosse ist mit einem roten Kabel an das Castor-
Überwachungssystem angeschlossen.
Im Kontrollraum kann Arnold alle verfahrenstechnischen Daten abrufen.
Grüne Punkte zeigen belegte Castorplätze. Alle Parameter liegen im grünen
Bereich. "Bei einem Fehler ändert sich die Farbe", sagt Wolfgang Arnold.
Messtechnisch ist das Lager an die Warte von GKN II angeschlossen. Jedes
Jahr werden weitere sechs Castoren im Zwischenlager geparkt.
Wolfgang Arnold, der Leiter des GKN-Zwischenlagers, schaut auf den linken
Monitor. Die Krankamera zeigt permanent die Bilder von der 90 Meter
langen Röhre.
07.02.2007 00:00
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